Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ)

 

Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ wurde 1991 unter dem Namen UFZ-Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH gegründet und beschäftigt an den Standorten Leipzig, Halle/S. und Magdeburg ungefähr 1.100 Mitarbeiter. Es erforscht die komplexen Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt in genutzten und gestörten Landschaften.

 

Mikrobielle Brennstoffzellen

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Mobile Wasserforschung an Fließgewässern

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Wie kann ich zum "Weltbiodiversitätsrat" IPBES beitragen? Eine Forscherin fragt nach

Mycorrhiza I – Mycorrhiza and the Environment

Mycorrhiza II – what is it and how does it work?


Die Entdeckung der Cyanatfresser

Wien/Leipzig. Die Aktivität Ammoniak- und Nitrit-oxidierender Mikroben ist für den globalen Stickstoffkreislauf und damit für das Leben auf unserer Erde von wesentlicher Bedeutung. In einer im Fachmagazin "Nature" erschienenen Arbeit berichten Forscherinnen und Forscher um Michael Wagner vom Department für Mikrobiologie und Ökosystemforschung der Universität Wien, dass diese Mikroben als erste bekannte Lebewesen überhaupt auch ausschließlich von Cyanat als Energiequelle leben können und manche sich dazu sogar gegenseitig füttern. Somit wurden ein neuer Umweltfaktor und ein neues Interaktionsmuster entdeckt, welche für die Verbreitung und Aktivität dieser Mikroorganismen eine wichtige Rolle spielen könnten.

Klimawandel ist mitverantwortlich für den starken Rückgang an Hummelarten in Europa und Nordamerika

Ottawa/Halle(Saale). Wie bereits bei anderen Tier- und Pflanzenarten beobachtet, verringert der Klimawandel auch die Lebensräume von Hummeln, die zu den wichtigsten Bestäubern gehören. Das schlussfolgert ein internationales Forscherteam nach der Auswertung von Langzeitdaten aus Europa und Nordamerika. Die Südgrenze der Verbreitung der meisten Hummelarten habe sich auf beiden Kontinenten innerhalb eines Jahrhunderts bis zu 300 Kilometer nach Norden verschoben, die Nordgrenze dagegen nicht, schreibt das Forscherteam in der aktuellen Ausgabe des Fachblattes Science. Eigenen Angaben zufolge wurden die Auswirkungen des Klimawandels auf die Verbreitungsgrenzen bisher noch nie in diesem Umfang auf zwei Kontinenten untersucht. An der Studie, die von der Universität Ottawa in Kanada geleitet wurde, war auch das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) maßgeblich beteiligt.

UFZ-Nominierung erfolgreich: Prof. Gretchen Daily erhält einen Helmholtz International Fellow Award

Die US-amerikanische Ökologin Prof. Gretchen Daily erhält auf Vorschlag des UFZ einen von insgesamt fünf ?International Fellow Awards?, die die Helmholtz-Gemeinschaft 2015 vergibt. Die Auszeichnung ist mit jeweils 20.000 Euro dotiert und mit einer Einladung zu Forschungsaufenthalten am UFZ verbunden.




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