Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB)

Das HZB betreibt physikalische Grundlagenforschung. Wie hängen die technischen Eigenschaften eines Materials und seine mikroskopische Struktur zusammen? Danach fragen die Forscher am HZB. Struktur-Eigenschaftsbeziehungen von Werkstoffen stehen im Blickpunkt, ebenso die innere Dynamik und Phasenumwandlungen in kondensierter Materie. Im Bereich Solarenergie erforschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Solarzellen der nächsten und übernächsten Generation - mit neuen Materialklassen und innovativem Zellenaufbau.

Für Forschungsarbeiten zur Struktur und Funktion der Materie betreibt das HZB zwei wissenschaftliche Großgeräte: den Forschungsreaktor BER II für Experimente mit Neutronen und den Elektronenspeicherring BESSY II, der hochbrillante Synchrotronstrahlung erzeugt. 


Transparentes, leitfähiges Netz aus verkapselten Silbernanodrähten – eine neuartige flexible Elektrode für die Optoelektronik

Ein Team um Silke Christiansen hat eine transparente, hochleitfähige Elektrode für Solarzellen und andere optoelektronische Bauelemente entwickelt, die mit minimalem Materialaufwand auskommt. Sie besteht aus einem ungeordneten Netz aus Silbernanodrähten, das mit Aluminum-dotiertem Zinkoxid beschichtet ist. Die neuartige Elektrode benötigt knapp 70mal weniger Silber als konventionelle Silber-Gitterelektroden, besitzt aber eine vergleichbar gute Leitfähigkeit.

Helmholtz investiert 46 Mio. Euro in neue Labor-Plattform

Sechs Helmholtz-Zentren richten eine gemeinsame Infrastruktur für die Entwicklung neuartiger Energiematerialien ein, die auch externen Nutzergruppen zur Verfügung steht.

Der Helmholtz-Senat hat den Aufbau einer groß angelegten Infrastruktur für die Synthese und Entwicklung neuartiger Materialsysteme zur Energieumwandlung und  -speicherung beschlossen. Das Gesamtvolumen beträgt rund 46 Mio. Euro (2016 -2020).

BESSY II bietet neues Füllmuster

Seit Juli 2015 stellt BESSY II ein neues Standardfüllmuster bereit. Es eröffnet den Nutzerteams neue Möglichkeiten für zeitaufgelöste Experimente, ohne Einschränkung des bisher bewährten Angebots. Mittelfristig bereitet das neue Füllmuster das Zukunftsprojekt BESSY-VSR vor, mit dem variable Pulslängen hoher Intensität erreicht werden sollen.

Spins in Graphen: ausgerichtet wie die Stachelns eines Igels

HZB-Team weist fundamentale Eigenschaft des Elektronenspins in Graphen nach

Seit geraumer Zeit experimentiert ein HZB-Team mit Graphen, einem Material, das für seine besonders leicht beweglichen Elektronen berühmt ist. Sie wollen diesem Material eine weitere Eigenschaft aufprägen. Dabei handelt es sich um eine Kopplung zwischen der Bewegungsrichtung dieser Elektronen und ihrem Eigendrehimpuls, dem Spin. Die Spineigenschaft ist eine Spezialität schwerer Elemente, wie beispielsweise Gold. So können in der Tat bestimmte Spinmuster erzeugt werden, die als Rashba-Effekt bekannt wurden, bislang gelang das allerdings nur in der Ebene des Graphen.

Freigeist-Fellowship für Tristan Petit

Für sein Projekt zu Nanodiamantmaterialien und Nanokohlenstoffen hat Dr. Tristan Petit eine Freigeist-Fellowship bei der VolkswagenSiftung erhalten. Die Förderung ist auf fünf Jahre ausgelegt und ermöglicht ihm den Aufbau eines eigenen Teams. Die VolkswagenStiftung fördert mit den Freigeist-Fellowships exzellente Postdocs mit originellen Forschungsvorhaben, die über die Grenzen ihres eigenen Fachs hinausblicken.


31.07.2015

HZB:

Raffiniert: Mit einem Netz aus Nanodrähten haben Wissenschaftlerinnen eine transparente und leitfähige Elektrode für Solarzellen entwickelt, die mit einem Bruchteil des Materials auskommt. http://www.helmholtz-berlin.de/pubbin/news_seite?nid=14269&sprache=de&typoid=49880

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28.07.2015

HZB:

BESSY II offers a new filling pattern with more options for time resolved experiments. And with an outlook to BSSY VSR https://www.helmholtz-berlin.de/pubbin/news_seite?nid=14265&sprache=en&typoid=49880

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27.07.2015

HZB:

Graphen mit Gold: Wenn sich die Spins wie Stacheln aufrichten https://www.helmholtz-berlin.de/pubbin/news_seite?nid=14263&sprache=de&typoid=49880

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24.07.2015

HZB:

Tristan Petit hat eine Freigeist-Fellowship von der VolkswagenStiftung erhalten. Der Grund: Seine Forschung zu Nanodiamanten ist originell, vielversprechend und grenzüberschreitend. Stimmt, diese kleinen Partikel könnten als Katalysatoren für die Speicherung von Sonnenenergie genutzt werden oder auch als Wirkstofftaxis in der Medizin. http://www.helmholtz-berlin.de/pubbin/news_seite?nid=14262&sprache=de&typoid=49880

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15.07.2015

HZB: CERN

Pentaquarks! The LHCb Experiment at CERN discovers a new type of particle made up of 5 quarks http://cern.ch/go/7nds This illustration shows a possible configuration of a pentaquark, formed of 2 up quarks, 1 down quark, 1 charm quark and 1 anti-charm quark. Image credit Daniel Dominguez/CERN © CERN - for terms of use see http://cern.ch/copyright

15.07.2015

HZB: Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

Liebe Freunde der Helmholtz-Facebook-Seite! Wer die Wissenschaftsnews der Helmholtz-Facebook-Seite auch garantiert in ihrem/seinem Facebook-Newsfeed angezeigt bekommen möchte, der/die kann nun eine entsprechende Option in den Facebook-Einstellungen vornehmen. Wie das geht, zeigen die beiden ersten Grafiken hier - einmal für die Desktop-Version im Browser und einmal für die Facebook-App. Hintergrund: Facebook entscheidet auf Grund eines Auswahl-Algorithmus, wem welche Nachrichten angezeigt werden. So erhalten leider lange nicht alle unsere 3600 Facebook-Fans alle unsere Nachrichten. Ihr könntet uns einen Gefallen tun, indem ihr diesen Beitrag liket und teilt, damit ihn möglichst viele Nutzer angezeigt bekommen. Vielen Dank! Wer bei jedem unserer Beiträge sogar eine Benachrichtigung erhalten möchte, der/die kann auf https://www.facebook.com/helmholtzDE in der Dropdown-Liste neben dem "Gefällt mir" auswählen: "Benachrichtigungen erhalten" - siehe dritte Grafik. Viele Grüße aus der Helmholtz-Kommunikation im verregneten Berlin! Henning Krause

13.07.2015

HZB:

Physik studieren in Berlin ist eine gute Idee: Die Universitäten sichern sich tolle HZB-Forscher für die Lehre. Emad Aziz ist nun Physik-Professor an der Freien Universität Berlin, Gerd Schneider an der Humboldt-Universität zu Berlin.

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10.07.2015

HZB:

Ein bißchen Chlor macht Perowskit-Solarzellen noch viel besser. Aber normalerweise verschwindet es einfach. Nun hat ein Team an BESSY II gezeigt, wie ungleichmäßig es sich im Perowskit verteilt: oben nichts, und unten an der Grenzfläche ein bisschen. Vielleicht lassen sich so diese Solarzellen noch optimieren. http://www.helmholtz-berlin.de/pubbin/news_seite?nid=14251&sprache=de&typoid=49880

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08.07.2015

HZB: Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

Erderwärmung: Den Ozeanen droht der Kollaps http://www.helmholtz.de/erde_und_umwelt/den-ozeanen-droht-der-kollaps-4307/ Bild: Carsten Kolbe-Weber (hk)

07.07.2015

HZB:

Für die Messung von sehr schwachen Magnetfeldern, wie sie zB im Gehirn erzeugt werden, braucht man extrem empfindliche Sensoren. Nun hat ein Team vom HZB an einem Verfahren mitgearbeitet, das dabei helfen könnte, solche Sensoren zu entwickeln. http://www.helmholtz-berlin.de/pubbin/news_seite?nid=14248&sprache=de&typoid=49880

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