Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB)

Das HZB betreibt physikalische Grundlagenforschung. Wie hängen die technischen Eigenschaften eines Materials und seine mikroskopische Struktur zusammen? Danach fragen die Forscher am HZB. Struktur-Eigenschaftsbeziehungen von Werkstoffen stehen im Blickpunkt, ebenso die innere Dynamik und Phasenumwandlungen in kondensierter Materie. Im Bereich Solarenergie erforschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Solarzellen der nächsten und übernächsten Generation - mit neuen Materialklassen und innovativem Zellenaufbau.

Für Forschungsarbeiten zur Struktur und Funktion der Materie betreibt das HZB zwei wissenschaftliche Großgeräte: den Forschungsreaktor BER II für Experimente mit Neutronen und den Elektronenspeicherring BESSY II, der hochbrillante Synchrotronstrahlung erzeugt. 


Katalysator im Kunststoffmantel schützt „Künstliches Blatt“

Speicherlösungen für die unregelmäßig verfügbare Solarenergie werden dringend gesucht. Eine Lösung ist es, die in Solarzellen erzeugte elektrische Energie zu nutzen, um durch Elektrolyse Wasser aufzuspalten und so den Brennstoff Wasserstoff zu erzeugen. Forscher am HZB-Institut für Solare Brennstoffe modifizieren so genannte Superstrat-Solarzellen, die eine sehr effiziente Architektur besitzen, um mit geeigneten Katalysatoren Wasserstoff aus Wasser zu produzieren. Diese Zelle funktioniert wie ein „künstliches Blatt“. Doch im wässrigen Elektrolyten korrodiert die Solarzelle rasch. Nun hat eine Doktorandin des Teams, Diana Stellmach, als erste Wissenschaftlerin in Europa eine neue Lösung gefunden, um die Korrosion zu verhindern: Sie bettet die Katalysatoren in einen leitfähigen Kunststoff ein und bringt sie dann auf die beiden Kontakte der Solarzelle auf. Damit versiegelt sie die empfindlichen Kontakte der Zelle gegen Korrosion und ermöglicht eine stabile Ausbeute von etwa 3,7 Prozent des Sonnenlichts.

3.700 Menschen besuchten das Helmholtz-Zentrum Berlin zur Langen Nacht der Wissenschaften

Viele Wissenschaftsinteressierte in Berlin hatten sich den 8. Juni 2013 lange im Voraus freigehalten. An diesem Samstag strömten 29.000 Menschen zur Langen Nacht der Wissenschaften, um sich mit Forschern zu unterhalten, Vorträge zu hören und Eindrücke von den Laboren in der Stadt zu bekommen. Eine beliebte Adresse war in diesem Jahr wieder das Helmholtz-Zentrum Berlin, das an beiden Standorten, in Wannsee und Adlershof, seine Besucher herzlich empfing.

Das Helmholtz-Zentrum Berlin beim ScienceTweetup: Aktive Blogger besuchen Forschungseinrichtungen und berichten

Zum ersten Mal fand parallel zur Langen Nacht der Wissenschaften ein ScienceTweetup statt. 20 Twitterer nutzten die Gelegenheit, Labore verschiedener Forschungseinrichtungen zu besichtigen, die sonst der Öffentlichkeit selten zugänglich sind. Exklusive Führungen fanden im Helmholtz-Zentrum Berlin, im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, im Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik sowie im Institut für Physik der Humboldt-Universität zu Berlin statt. Bei einem Rundgang durch den Berliner Elektronenspeicherring BESSY II ließen sich die Teilnehmer von der Größe der Anlage begeistern. Anschließend berichten die Twitterer und Blogger in ihren Social-Media-Foren.

Helmholtz-Zentrum Berlin stärkt Aktivitäten zur Forschung an solaren Brennstoffen in Zusammenarbeit mit der Universität Erlangen-Nürnberg

Gestern hat der Senat der Helmholtz-Gemeinschaft seine Zustimmung gegeben für die Ansiedlung eines neuen Helmholtz-Instituts zur Erforschung Erneuerbarer Energien in Erlangen und Nürnberg, kurz HI ERN. Das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) ist neben dem Forschungszentrum Jülich und der Universität Erlangen und Nürnberg einer der Kooperationspartner und wird seine Expertise auf dem Gebiet der Dünnschicht-Photovoltaik in das neue Institut einbringen.

Berliner gewinnt beim Jugend-Forscht-Bundeswettbewerb. Er entwickelte eine kostengünstige Alternative zu Satellitenaufnahmen

Bereits zum zweiten Mal ist der 21jährige Informatikstudent Bundessieger beim Jugend-forscht-Wettbewerb in Leverkusen geworden. Er gewann in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften. Petrasch entwickelte eine Alternative zu kostspieligen Satelittenaufnahmen. Er konstruierte innovative Stratosphärenballons und stattet sie mit Handykameras aus. Bei mehreren Testflügen bewies er, dass dieses System hervorragend funktionierte und die Luftaufnahmen eine erstaunlich hohe Auflösung hatten. Mit dieser Technologie können nicht nur aktuelle Luftbilder aufgenommen werden. Sie eignet sich auch, um thematische Karten, zum Beispiel zur Vegetation, zu erstellen. Das Schülerlabor des Helmholtz-Zentrum Berlin hat Julian Petrasch bei seinem Vorhaben unterstützt.


17.06.2013

HZB: Katalysator im Kunststoffmantel schützt „Künstliches Blatt“

Sonnenenergie lässt sich in Form von Wasserstoff chemisch speichern. Die kleine Superstratzelle schafft das jetzt stabil mit einem Wirkungsgrad von beinahe vier Prozent. Die Doktorandin Diana Stellmach vom HZB-Institut für Solare Brennstoffe hat eine intelligente Lösung entwickelt, um die Zelle gegen Korrosion zu schützen. (arö)

14.06.2013

HZB: 3.700 Menschen besuchten das Helmholtz-Zentrum Berlin zur Langen Nacht der Wissenschaften

Das war toll, 1200 Besucher in Wannsee und 2500 am Standort Adlershof. Und auch wir Mitarbeiter sind sehr nett miteinander ins Gespräch gekommen.

13.06.2013

HZB: Ren21 Map

Auf einer interaktiven Weltkarte kann man abrufen, welche Regulierungen, Investitionen und installierte Kapazitäten in den verschiedenen Ländern vorhanden sind. Vielleicht für die nächste Präsentation? (arö)

13.06.2013

HZB: Detektor - Welt der Physik: Ein Teilchenbeschleuniger für Zuhause

Das ist einfach eine tolle Idee zum Ausprobieren (kb)

11.06.2013

HZB: Das Helmholtz-Zentrum Berlin beim ScienceTweetup: Aktive Blogger besuchen...

Über Twitter, Facebook und Co für Wissenschaft begeistern und interessante Menschen kennen lernen beim ScienceTweetup (kb)

11.06.2013

HZB: :: Katalysatoren beim Verclustern gefilmt :: pro-physik.de

Spannend, und ganz anschaulich beschrieben. So was Ähnliches machen HZB-Experten auch. (arö)

08.06.2013

HZB: ScienceTweetup - Lange Nacht der Wissenschaften 8. Juni 2013

Heute auf Twitter folgen #ScienceTweetup und @kluegstenacht zur Langen Nacht der Wissenschaften

07.06.2013

HZB:

Morgen zeigen wir zum ersten Mal unser neues Modell vom BER II mit vielen Instrumenten. Im Maßstab 1:60 mit dem 3-D-Drucker ausgedruckt. Per Touchscreen können unsere Besucher die Instrumente ausleuchten und Infos und Bilder dazu abrufen.

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06.06.2013

HZB:

Auf dem Campus in Wannsee werden die Zelte aufgebaut, die Vorbereitungen laufen. Höhepunkt für die jüngsten Gäste: Die Fahrt mit dem Feuerwehrauto.

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05.06.2013

HZB: Superstrat

Frisch in Youtube ist ein Miniclip aus dem HZB-Institut für Solare Brennstoffe. Zu sehen ist ein "Künstliches Blatt" in Aktion. Es erzeugt Wasserstoff mit Sonnenlicht und bietet damit die Möglichkeit, die flüchtige Energie der Sonne auf chemische Art (im Brennstoff wasserstof) zu speichern. Doch zuvor musste die Doktorandin ein schwieriges Problem lösen. (arö)



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