Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB)

Das HZB betreibt physikalische Grundlagenforschung. Wie hängen die technischen Eigenschaften eines Materials und seine mikroskopische Struktur zusammen? Danach fragen die Forscher am HZB. Struktur-Eigenschaftsbeziehungen von Werkstoffen stehen im Blickpunkt, ebenso die innere Dynamik und Phasenumwandlungen in kondensierter Materie. Im Bereich Solarenergie erforschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Solarzellen der nächsten und übernächsten Generation - mit neuen Materialklassen und innovativem Zellenaufbau.

Für Forschungsarbeiten zur Struktur und Funktion der Materie betreibt das HZB zwei wissenschaftliche Großgeräte: den Forschungsreaktor BER II für Experimente mit Neutronen und den Elektronenspeicherring BESSY II, der hochbrillante Synchrotronstrahlung erzeugt. 


Künstliches Mottenauge als Lichtfänger

Forscher der EMPA bei Zürich und der Universität Basel haben an BESSY II eine photoelektrochemische Zelle untersucht, deren Oberfläche ähnlich wie ein Mottenauge strukturiert ist. So fängt sie deutlich mehr Licht ein, was Ausbeute an gewonnenem Wasserstoff erhöht. Für die Strukturierung verwendeten sie preiswerte Materialien wie Wolframoxid und Rost.

Australischer Top-Chemiker erhält Helmholtz-Preis und forscht in Dresden und Berlin

Prof. Dr. Leone Spiccia erhält eine mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung der Helmholtz-Gemeinschaft. Der Australier von der Monash University Melbourne wird damit auch zu einem Forschungsaufenthalt an den Helmholtz-Zentren Dresden-Rossendorf (HZDR) und Berlin (HZB) eingeladen. Am HZB wird er im Frühjahr 2015 in der Gruppe um Emad Aziz erwartet. Mit über 300 Publikationen in Top-Journalen wie Nature Chemistry, Angewandte Chemie oder Advanced Materials gilt Spiccia als einer der bedeutendsten Chemiker weltweit.

„Haut mit Muskeln“: Einfache Formeln beschreiben komplexes Verhalten

HZB-Forscher hilft Chemikern, mechanische Eigenschaften „biomimetischer“ Materialien zu verstehen

Seegurken verändern die Steifigkeit ihrer Haut, Venusfliegenfallen rollen ihre Blätter blitzschnell zusammen und auch Tannenzapfen können ihre Schuppen zuklappen: Die Natur hat komplexe Materialien entwickelt, die auf äußere Reize mit mechanischer Bewegung reagieren. Das versuchen nun Chemiker ebenfalls, und mit Erfolg: Ein besonders schönes Ergebnis ist jetzt einem Team um  Dr. Jiayin Yuan aus dem MPI für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Golm gelungen. Sie haben eine Membran synthetisiert, die sich extrem rasch zusammenrollt, wenn sie mit Dämpfen in Berührung kommt.
Welche Faktoren dabei für die hohe Geschwindigkeit sorgen, konnte nun Prof. Dr. Joe Dzubiella, ein theoretischer Physiker aus dem HZB, zeigen. In Nature communications berichten die Forscher über ihre Ergebnisse.

Einladung: Empfang zur Endmontage des HFM

Nach sechs Jahren harter Arbeit zur Planung und Konstruktion des Hochfeldmagneten (HFM) können wir mit Stolz verkünden, dass die Endmontage nun vollständig abgeschlossen ist.

Bevor weitere Tests anstehen und der Anschluss des HFM an den Neutronenleiter erfolgt, möchten wir Sie zu einem Empfang am 10. Juli um 11 Uhr in den Hörsaal am HZB Wannsee einladen.

Elektrostatik reicht schon:

Einfaches Modell beschreibt, was zwischen organischen Halbleitern und Metallen geschieht

Organische Halbleiter ermöglichen flexible, biegsame Bildschirme (OLEDs), Solarzellen (OPVCs) und andere interessante Anwendungen. Ein Problem dabei ist aber die Grenzfläche zwischen den metallischen Kontakten und dem organischen Halbleitermaterial, an der unerwünschte Verluste auftreten. Nun hat Dr. Martin Oehzelt gezeigt, worauf es ankommt, wenn diese Verluste zwischen Metall und organischem Halbleiter minimiert werden sollen. Insbesondere erklärt sein Modell auch, warum eine dünne, elektrisch isolierende Schicht zwischen den beiden Materialien den Übergang von Ladungsträgern sogar erleichtern kann. Seine Ergebnisse sind nun in Nature Communications veröffentlicht.


25.07.2014

HZB: Licht für EMIL ⁄ The Mirror Zoo #hzbEMIL #HZBzlog

Kleine Diaschau vom letzten Sommer: Da haben die Physiker schon alles vorbereitet, damit EMIL zwei eigene Strahlrohre bekommen kann.

24.07.2014

HZB: SPIE, the international society for optics and photonics

Year of Light photo contest: submit your work by 30 Sept and show how light and light-based technologies play a vital role in our everyday lives. The contest is open to anyone not employed by SPIE with prizes totaling $4,500 -- winning photographs will be published in SPIE Professional magazine. Lean more here http://spie.org/x108047.xml.

23.07.2014

HZB: Seven years of unlucky love ⁄ The Mirror Zoo #hzbEMIL #HZBzlog

Mist, Transportschaden, zurück auf Los.

21.07.2014

HZB: JRA Series: A new Humidity Chamber

To find out how specific proteins function in diseases like Alzheimer, HZB scientists constructed a "humidity chamber". It allows to examine proteins under similar conditions as in the body.

21.07.2014

HZB: Was Kaffeekochen und der HFM gemeinsam haben ⁄ Test Pilots #hzbHFM #HZBzlog

Physikstudent Jonas erklärt, wie die Spule im Innern des Hochfeldmagneten gekühlt wird. Mit einem praktischen Beispiel.

04.07.2014

HZB: Tipps zum Fotografieren

Linus hat tolle Fotos gemacht und berichtet, was man dabei beachten muss.

04.07.2014

HZB: CBNU Focus Chonbuk National University invites 3 World’s Great Scholars in the Field of Future...

Silke Christiansen is invited as Distinguished Visiting Professor at Chonbuk University in Korea. At HZB her research focuses on thin film solar cells based on 2D and 3D nanomaterials.

03.07.2014

HZB: Unveiling the quantum secrets of matter ⁄ Test Pilots #hzbHFM #HZBzlog

Bella Lake, our leading scientist for quantum phenomena, explains, WHY they are eagerly awaiting the HFM. >Read the inspiring interview.

03.07.2014

HZB: IPAC2014 ⁄ The Art of Squeezing Electrons (cont.) #BESSYvsr #HZBzlog

They even dance! After the huge international particle accelerator conference IPAC....the party has been great.

02.07.2014

HZB: Künstliches Mottenauge als Lichtfänger

Struktur aus Metalloxiden sorgt dafür, dass Sonnenlicht noch mehr Wasserstoff produzieren kann. An BESSY II gemessen!



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