Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB)

Das HZB betreibt physikalische Grundlagenforschung. Wie hängen die technischen Eigenschaften eines Materials und seine mikroskopische Struktur zusammen? Danach fragen die Forscher am HZB. Struktur-Eigenschaftsbeziehungen von Werkstoffen stehen im Blickpunkt, ebenso die innere Dynamik und Phasenumwandlungen in kondensierter Materie. Im Bereich Solarenergie erforschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Solarzellen der nächsten und übernächsten Generation - mit neuen Materialklassen und innovativem Zellenaufbau.

Für Forschungsarbeiten zur Struktur und Funktion der Materie betreibt das HZB zwei wissenschaftliche Großgeräte: den Forschungsreaktor BER II für Experimente mit Neutronen und den Elektronenspeicherring BESSY II, der hochbrillante Synchrotronstrahlung erzeugt. 


Bildergalerie: Lange Nacht der Wissenschaften am HZB

Es war ein toller Abend: Zur Langen Nacht der Wissenschaften kamen 4.000 interessierte Besucher ans HZB. Viele Stationen im Elektronenspeicherring, im Schülerlabor und in der Kekuléstraße lockten mit Experimenten. Unser Fotograf Phil Dera hat die schönsten Augenblicke mit seiner Kamera eingefangen. Hier geht es zur Bildergalerie.

Data Policy für Forschungsdaten am HZB beschlossen

Forschende erhalten fünf Jahre exklusiven Zugriff auf ihre Daten
Die Instrumente an den Großgeräten des Helmholtz-Zentrum Berlin produzieren große Mengen an Messdaten. Diese Daten müssen langfristig gespeichert werden und sollen zudem der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Die Regeln für den Umgang mit diesen Daten am HZB sind nun in einer Data Policy festgelegt. Am 14. Juni 2016 hat die Geschäftsführung diese Richtlinie beschlossen. Demnach sollen Messdaten im Regelfall nach fünf Jahren öffentlich zugänglich sein.

Aus der Forschung der Nutzer: Sanftes Entkoppeln legt Nanostrukturen frei

Am Synchrotronspeicherring BESSY II des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) hat ein internationales Team einen raffinierten Weg gefunden, um organische Nanostrukturen von Metalloberflächen abzukoppeln. Die Messungen belegen: Durch Einschleusen von Jod erhält man ein Netz aus organischen Molekülen, die fast wie ein freistehendes Netz erscheinen. Dies könnte ein Weg sein, um Nanostrukturen von Metalloberflächen auf andere Oberflächen zu übertragen, die sich besser für molekulare Elektronik eignen. Die Ergebnisse sind in der Zeitschrift „Angewandte Chemie“ publiziert.

Neuer Effekt beim Laserinduzierten Umschalten von Bits für höhere Speicherdichten

Ein internationales Team hat an BESSY II eine neue Möglichkeit entdeckt, wie sich die Informationsdichte in Speichermedien künftig weiter erhöhen lässt. Sie beschossen dafür das ferromagnetische Material BaFeO3 (BFO) mit kurzen Laserpulsen, welche einen kurzzeitigen Phasenübergang im Material bewirken. Das ermöglichte es, ansonsten stabile magnetische Regionen sehr lokal umzuschalten. Dies konnten sie mit ultrakurzen Röntgenpulsen an der Femtospex-Anlage nachweisen. Dieser Effekt könnte einen neuen Weg eröffnen, um Daten zu speichern. Die Ergebnisse sind nun in Phys. Rev. Letters publiziert.

Koexistenz von Supraleitung und Ladungsdichtewellen beobachtet

Physiker haben an BESSY II ein Materialsystem aus dünnen ferromagnetischen und supraleitenden Schichten untersucht. An den Grenzflächen bildeten sich Ladungsdichtewellen aus, die erstaunlich weit in die supraleitende Schicht hineinreichten. Die Ergebnisse zeigen neue Wege auf, um die Supraleitung zu beeinflussen und sind nun in Nature Materials publiziert.


24.06.2016

HZB: Timeline Photos

Organische Nanosrukturen bilden sich offenbar gut auf Metalloberflächen. Leider haften sie dann aber auch daran, so dass man sie nicht als elektronische Bauteile nutzen kann. Nun hat BESSY II-Nutzer Markus Lackinger (TU München und Deutsches Museum) einen Weg gefunden, diese Haftung zu verringern, so dass sich Nanonetze fast wie freischwebend verhalten. http://www.helmholtz-berlin.de/pubbin/news_seite?nid=14468&sprache=de&typoid=1

22.06.2016

HZB: Timeline Photos

Hier trifft sich die Solarbranche. In dieser Woche präsentiert sich das HZB auf der Intersolar in München und spricht mit Gleichgesinnten aus Forschung und Industrie über Photovoltaik und Energiespeicherung. https://www.helmholtz-berlin.de/pubbin/news_seite?nid=14445&sprache=de&typoid=49880

21.06.2016

HZB: Photos from Helmholtz-Zentrum Berlin's post

HZB-Physiker um Eugen Weschke haben etwas Cooles im Hochtemperatursupraleiter YBaCuO entdeckt: Ladungsdichtewellen nahe einer ferromagnetischen Grenzschicht. Auf der Startseite von Nature Materials ist ihr Paper angeteasert. Und natürlich erklären wir auch in unseren Webnews, worum es dabei geht. http://www.helmholtz-berlin.de/pubbin/news_seite?nid=14467&sprache=de&typoid=1

13.06.2016

HZB: Timeline Photos

Alle Post, Tweets und Fotos von der #lndw16 bei uns am HZB gibt es jetzt auch übersichtlich als Storify: https://storify.com/HZBde/lange-nacht-der-wissenschaften-2016-im-hzb-bei-bes

13.06.2016

HZB: Timeline Photos

Letzten Samstag haben sich 29.000 Menschen bei der Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin umgeschaut: 4000 Menschen haben uns am HZB-Standort Adlershof besucht, sind durch BESSY II spaziert oder haben sich am HZB-Institut für Siliziumphotovoltaik informiert. Auch uns hat es großen Spaß gemacht: Vor allem die Kinder waren begeistert am Experimentieren. http://www.helmholtz-berlin.de/pubbin/news_seite?nid=14461&sprache=de&typoid=1

11.06.2016

HZB: Photos from Helmholtz-Zentrum Berlin's post

Lange Nacht der Wissenschaft im HZB heute Nacht 11.6. in Berlin Adlershof bei BESSY II

11.06.2016

HZB: Timeline Photos

Kommt vorbei zur #lndw16, und postet.

10.06.2016

HZB: Timeline Photos

Schokoküsse im Vakuum? Ja, als Demo perfekt geeignet. Und schmecken tun sie auch noch. Auf der #LNDW16 zeigen wir den Berliner Elektronenspeicherring BESSY II, bieten Versuche zum Anfassen und Einblicke in die Forschung an Energiematerialien für eine zukunftsfähige Welt. http://www.helmholtz-berlin.de/pubbin/news_seite?nid=14457&sprache=de&typoid=1

09.06.2016

HZB: Timeline Photos

Noch viel kälter als eiskalt! Während der #LNDW16 zeigen wir, wie wir extrem tiefe Temperaturen erreichen und vor allem: WARUM! Denn nur so können wir Quanteneffekten auf die Schliche kommen.Besuchen Sie uns am HZB-Standort in Adlershof. Hier finden Sie das Programm: http://www.langenachtderwissenschaften.de/files/einrichtung_632.pdf

08.06.2016

HZB: Timeline Photos

Auf der #LNDW16 zeigen wir auch, wie viele Lampen man durch Strampeln auf einem Rad zum Leuchten bringt, wie man sich in einem Reinraum bewegt und was man im Elektronenmikroskop zu sehen bekommt. Alles rund um die Solarenergie am HZB-Institut für Siliziumphotovoltaik, direkt neben BESSY II.



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