Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ

Das GFZ erforscht als nationales Forschungszentrum für Geowissenschaften weltweit das „System Erde“ mit den geologischen, physikalischen, chemischen und biologischen Prozessen, die im Erdinneren und an der Oberfläche ablaufen.

GFZ-Trailer

Ein Trailer der Forschungsaktivitäten des Deutschen GeoForschungszentrums GFZ.



Vulkanische Energie in El Salvador | Global Ideas

Warnung vor der Monsterwelle - Deutschland übergibt Tsunami-Frühsystem

Gespräch mit Birger-Gottfried Lühr vom GeoForschungszentrum (GFZ) in Potsdam

Erdbebenforschung: Das große Puzzle

Das große Puzzle - Erdbebenforschung in Chile


Klimageschichte der Arktis als Schlüssel für die Zukunft

Analysen des längsten bisher in der kontinentalen Arktis gewonnenen Sedimentkerns geben erstmals einen fast lückenlosen Einblick in die arktische Klimadynamik vor 3,6 bis 2,2 Millionen Jahren. In diesem Zeitraum erfolgte der Übergang vom warmen Pliozän in das Quartär, das sogenannte “Eiszeitalter”, in dem wir heute leben und das durch ausgeprägte Kaltzeit/Warmzeit-Zyklen mit wechselnden Eisbedeckungen der Polarregionen charakterisiert ist.

Helmholtz-Alberta-Initiative geht weiter

Die Forschung zu ölsandbezogenen Aspekten im Rahmen der Helmholtz-Alberta-Initiative (HAI) wird von deutscher Seite ausgesetzt. Zugleich aber wird die Kooperation im Rahmen von HAI auf anderen Feldern ausgebaut und die exzellente Forschung mit der University of Alberta, Edmonton (Kanada), weitergeführt und gestärkt.

Extremes Wasser

Die Erde ist der einzige uns bekannte Planet, der Wasser in gewaltigen Mengen und in allen drei Phasenzuständen aufweist. Aber der irdische Allerweltsstoff Wasser hat sehr ungewöhnliche Eigenschaften, die dann zutage treten, wenn man ihn unter hohen Druck und hohe Temperaturen bringt. Eine deutsch-finnisch-französische Forschergruppe veröffentlichte in der neuen Ausgabe der Proceedings of the National Academy of Science (PNAS), was geschieht, wenn man Wasser unter Druck- und Temperaturbedingungen bringt, wie sie in der tiefen Erde herrschen. Bei Drücken über 22 MPa und Temperaturen über 374°C, jenseits des kritischen Punktes, wird Wasser zu einem sehr aggressiven Lösungsmittel, ein Umstand, der entscheidend für die Physikochemie des Erdmantels und der Erdkruste ist.

Große Teile für kleinste Mengen

Am 8. März 2013 wird ein neues Sekundärionen-Massenspektrometer (SIMS) an das Deutsche GeoForschungsZentrum GFZ geliefert. Das wuchtige Gerät wird mit einem Schwertransport, in sieben Einzelteile zerlegt, angeliefert. 10 Tonnen wiegt die Apparatur, die zur hochempfindlichen Messung von Leichtgewichten dient: Sekundärionenmassenspektrometrie ist eine der wichtigsten Mikromessmethoden in den Geowissenschaften und wird zur Bestimmung der Konzentration von Spurenelementen eingesetzt.

Bruchstücke von Kontinenten im Indischen Ozean unter Lava versteckt


Die als Ferienziel bekannten Inseln Reunion und Mauritius verstecken einen Mikrokontinent unter sich, der jetzt entdeckt wurde. Mauritia, so der Name des Kontinent-Fragments, löste sich beim Auseinanderdriften von Madagaskar und Indien vor ca. 60 Millionen Jahren und war bisher unter gigantischen Lavamassen versteckt. Solche Kleinstkontinente scheinen in den Ozeanen viel häufiger vorzukommen als bisher angenommen, sagt eine Studie, die in der neuesten Ausgabe von Nature Geosciences („A Precambrian microcontinent in the Indian Ocean“, Nature Geoscience, Vol. 6, doi:10.1038/NGEO1736) erschienen ist.


Position des GFZ zum Vorgang in L’Aquila

Die Verurteilung von sechs Wissenschaftlern und einem Behördenangehörigen in L’Aquila wegen fahrlässiger Tötung anlässlich des Erdbebens vom 06. April 2009 berührt auch uns als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ. Dieses Urteil beunruhigt uns, weil es darauf hinweist, dass die Unsicherheiten in der Forschung und deren öffentliche Wahrnehmung den Wissenschaftlern angelastet werden.

Einweihung der ersten seismologischen Permanentstation in Palästina

Im Beisein des Ministerpräsidenten von Palästina, Dr. Salam Fayyad, wurde am 23.10. 2012 die erste permanente geophysikalische Multi-Parameterstation des DESERVE-Programms in Palästina eingeweiht. Das GFZ wurde vertreten durch Prof. Michael Weber, Direktor des Departments „Physik der Erde“ und Dr. Oliver Bens, Leiter des Wissenschaftlichen Vorstandsbereichs des GFZ.

Neue Berufungen und Ernennungen am GFZ

Prof. Dr. Niels Hovius wurde als Leiter der neu eingerichteten Sektion 5.1 Geomorphologie gewonnen. Der international renommierte Geomorphologe wechselte von der Universität Cambridge an das GFZ und ist gemeinsam mit der Universität Potsdam berufen. Ebenfalls mit der Universität Potsdam wurde Prof. Dr. Michael Kühn für das Forschungsgebiet Hydrogeologie berufen. Michael Kühn leitet fortan am GFZ die neu eingerichtete Sektion 5.3 Hydrogeologie. Seine bisherige Position, die Leitung des Zentrums für CO2-Speicherung, wird seit 1. Oktober 2012 von Dr. habil. Axel Liebscher wahrgenommen. Die TU Berlin hat zum 1. Oktober 2012 Prof. Dr. Günter Zimmermann (Sektion 4.1, Reservoirtechnologien) in Anerkennung seiner hervorragenden Leistungen in Forschung und Lehre zum Außerplanmäßigen Professor für Geohydraulik und Bohrlochgeophysik ernannt.

Helmholtz International Fellow Award erstmals an exzellente Forscher vergeben

Am 24. September überreichte der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, Professor Jürgen Mlynek, in Jerusalem den Helmholtz Fellow Award an Professor Amoz Agnon, Hebräische Universität Jerusalem. Prof. Agnon war durch das Deutsche GeoForschungsZentrum GFZ, vertreten durch Professor Michael Weber, für den Fellow Award nominiert worden.

Geo.X-Summer School zu Geoenergieforschung, Naturgefahren und Planetenforschung

Vom 24. bis 28. September findet auf dem Potsdamer Telegrafenberg die interdisziplinäre Geo.X-Summer School 2012 für Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler statt. Aus ganz Deutschland und 10 weiteren Ländern sind mehr als 100 Studierende und Nachwuchswissenschaftler in Potsdam zusammengekommen, um in einem einwöchigen Ausbildungsproramm ihre Kenntnisse zu aktuellen Themen wie Geoenergie, Naturgefahren sowie zur Planetenforschung zu erweitern.

GRACE Science Team Meeting 2012, DFG SPP 1257 Abschlusskolloquium und Meeresspiegel-Workshop

Am 17.-19.9.2012 findet am Deutschen GeoForschungsZentrum das GRACE Science Team Meeting gemeinsam mit dem Abschlusskolloquium des DFG Schwerpunktprogramms (SPP) „Massentransporte und Massenverteilung im System Erde“ statt. Das dreitägige Treffen wird am 20.9.2012 komplettiert von einem Workshop zum Thema Meeresspiegelanstieg, der gemeinsam von der Nationalen Akademie Leopoldina und dem SPP organisiert wird.

Prof. Wilhelm Heinrich zum Präsidenten der of European Mineralogical Union (EMU) gewählt

Prof. Wilhelm Heinrich wird als Präsident der European Mineralogical Union die Amtsgeschäfte für die Periode 2012 - 2016 führen. Der Rat der EMU wählte ihn anlässlich der 1. European Mineralogical Conference in Frankfurt, die vom 2.- 6. September 2012 stattfand. Die European Mineralogical Union ist die Dachorganisation der 26 National Mineralogical Societies, und vertritt die große Mehrheit der europäischen Mineralogen. 1. EMC: http://emc2012.uni-frankfurt.de/

Vor 25 Jahren: Bohrbeginn beim KTB

Mit einem Festakt am GeoZentrum in Windischeschenbach wurde der Bohrbeginn des Kontinentalen Tiefbohrprogramms der Bundesrepublik Deutschland (KTB) vor 25 Jahren, im September 1987, gefeiert. Der Bohrbeginn für die 4003 Meter tiefe Vorbohrung war der sichtbare Auftakt für das bis dahin größte geowissenschaftliche Einzelprojekt in Deutschland.

Einweihung der Neubauten A69/70

Am 21. August wurden im Beisein von Frau Prof. Sabine Kunst, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, die Neubauten A69/70 des GFZ feierlich eingeweiht. Zusammen mit Ministerin Kunst überreichte Prof. Reinhard Hüttl, Vorstandsvorsitzender des GFZ, den Schlüssel an Dr. Jörn Lauterjung, dem Sprecher der GeoEngineering-Zentren des GFZ, die damit ihre neuen Arbeitsplätze in diesen Gebäuden beziehen konnten.

Gold Award für Deutschen Pavillon

Der Deutsche Pavillon hat zum Abschluss der Weltausstellung den „Gold Award“ für die beste inhaltliche Umsetzung des Expo-Themas „Der lebende Ozean und die Küste“ erhalten. Das GFZ war mit einem Exponat zu GITEWS vertreten.



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Helmholtz-Zentrum Potsdam
Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ

Franz Ossing
Pressereferent
Wissenschaftlicher Vorstandsbereich

Telegrafenberg
14473 Potsdam
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Fax: +49 331 288 1044
E-Mail: ossing@gfz-potsdam.de

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Impressum

Mit dem Infomaterial des GFZ können Sie sich einen Überblick über unsere Projekte und Forschungsthemen verschaffen. Die Dokumente sind als PDF verfügbar, können aber auch als Druckversion bei uns bestellt werden. Zum Angebot gehören auch das hauseigene, halbjährlich erscheinende Fachblatt GFZ-Journal System Erde und die zweimonatlich erscheinende GFZ-Mitarbeiterzeitung.

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Die aktuelle, dritte Ausgabe des GFZ-Journals befasst sich mit dem Schwerpunkt Klima im System Erde.

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Die aktuelle Ausgabe der GFZ-Mitarbeiterzeitung behandelt unter Anderem die Verurteilung von sechs Wissenschaftlern und einem Behördenangehörigen in L’Aquila wegen fahrlässiger Tötung anlässlich des Erdbebens vom 06. April 2009. Alle weiteren Ausgaben und einzelne Kapitel finden Sie auf der Website der GFZeitung.