Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ

Das GFZ erforscht als nationales Forschungszentrum für Geowissenschaften weltweit das „System Erde“ mit den geologischen, physikalischen, chemischen und biologischen Prozessen, die im Erdinneren und an der Oberfläche ablaufen.

Workshop: Physik der Vulkane

Vom 23. bis 24. Februar findet am GFZ der Workshop „Physik der Vulkane“ statt, erstmalig in Deutschland. Ziel des Workshops ist es, Vulkanologen mit unterschiedlichen Expertisen im Bereich des physikalischen Verständnisses von Vulkanausbrüchen und beteiligter Prozesse zusammenzubringen und über neue Technologien zu beraten. Über 70 Kollegen aus Forschungsinstituten und Universitäten werden erwartet.

Trauer um Prof. Dr. Peter Bormann (08.04.1939 - 11.02.2015)

Am 11. Februar 2015 verstarb nach schwerer Krankheit Prof. Dr. Peter Bormann. Prof. Bormann war uns seit Gründung des GFZ als Geophysiker und Seismologe über Jahrzehnte, auch über sein Ausscheiden aus dem aktiven Dienst 2004 hinaus, ein hoch geschätzter Kollege. Wir verlieren mit ihm einen engagierten und herausragenden Wissenschaftler, der sich zeitlebens mit seiner ganzen Persönlichkeit für die Entwicklung der Seismologie und für die Ausbildung junger Wissenschaftler eingesetzt und sich darüber hinaus in internationalen Gremien und wissenschaftlichen Gesellschaften verdient gemacht hat.

Minderung der Risiken von Naturgefahren erfordert weitere Forschung

12.02.2015: Welche Naturgefahren Deutschland bedrohen und wie deren Risiken auch durch weitere Forschungen vermindert werden können, ist Thema einer neuen Publikation des Deutschen GeoForschungsZentrums (GFZ) und des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Tiefe Schlucht durch nur drei Sturzfluten

11.02.2015: Die imposante, 28 Kilometer lange und bis zu 100 Meter tiefe Jökulsárgljúfur-Schlucht in Island wurde durch nur drei einzelne, katastrophale Flutereignisse in den letzten 10.000 Jahren geschaffen. Zwischen den drei Ereignissen vor 9000, 5000 und 2000 Jahren hingegen wurde nur wenig Gestein in diesem Canyon abgetragen. Wissenschaftler der Universität Edinburgh und des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ stellten dies mithilfe von kosmogenen Nukliden fest.

Antrittsvorlesung von Prof. Dr. David Bruhn

Am heutigen 4. Februar 2015, 15 Uhr, hält Prof. David Bruhn seine Antrittsvorlesung zur Professur in Geothermal Engineering an der Fakultät für Bauingenieurwesen und Geowissenschaften der Technischen Universität Delft. Die Antrittsvorlesung „The heat beneath our feet – Geothermal Energy for the Netherlands?” wird auf den Seiten der TU Delft im Livestream übertragen.



Launch-Event zum Start der SWARM-Mission

Live-Stream zum Launchevent der SWARM-Mission 2

Japan-Erdbeben vom 11. März 2011: Ein Jahr der Nachbeben

Vulkanische Energie in El Salvador | Global Ideas

Warnung vor der Monsterwelle - Deutschland übergibt Tsunami-Frühsystem


Der GFZ-Podcast

Ein historisches Bohrlochmessfahrzeug am GFZ (mit Uli Harms)

Am ICDP, dem International Continental Scientific Drilling Program, kommt ein historisches Bohrlochmessfahrzeug zum Einsatz. Über die Fragen wieso damit weiterhin neueste Forschung betrieben werden kann, warum es beinahe aufgegeben werden musste und wo es zum Einsatz kommt, unterhalten wir uns mit Uli Harms, dem Leiter des Zentrums Wissenschaftliches Bohren am GFZ.
(Interview: H.Hecht, Musik: M.Sander)

10 Jahre nach der Welle: Das Tsunami Frühwarnsystem GITEWS (mit Jörn Lauterjung)

19.12.2014: Am zweiten Weihnachtstag jährt sich zum zehnten Mal die Tsunamikatastrophe im Indischen Ozean. Eine Viertelmillion Menschen verloren am 26.12.2004 ihr Leben, fünf Millionen Menschen bedurften der sofortigen Hilfe und 1,8 Millionen Menschen wurden obdachlos. Die Katastrophe, die intensive Verwüstung weiter Regionen und das damit verbundene Leid, insbesondere in Indonesien, Thailand und Sri Lanka, sprengte alle Maßstäbe und nahm vor allem deshalb solche Ausmaße an, weil es keine Möglichkeit der Warnung und keine Katastrophenvorsorge im Indik gab. Deutschland und die internationale Staatengemeinschaft reagierten mit sofortiger Unterstützung. Im Rahmen der deutschen Flutopferhilfe erteilte die Bundesregierung der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren unter Federführung des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ den Auftrag zur Entwicklung eines Tsunami-Frühwarnsystems für den Indischen Ozean. Ein Interview mit Dr. Jörn Lauterjung. (Interview: H.Hecht, Musik: M.Sander)

Zentral-Asien: Resultat einer Kontinent-Kontinent-Kollision. 10jähriges Jubiläum des ZAIAG - Zentralasiatisches Institut für Angewandte Geowissenschaften

Vor zehn Jahren gründete das GFZ zusammen mit der Regierung des Staates Kirgisistan in Bishkek das Zentralasiatische Institut für Angewandte Geowissenschaften, kurz ZAIAG. Anlässlich der Feier zum zehnjährigen Bestehen reisten Prof. R. Hüttl, Vorstandsvorsitzender des GFZ, und Dr. J. Lauterjung, Leiter der Wissenschaftlichen Infrastruktur am GFZ und Co-Direktor des ZAIAG, nach Bishkek. Dort wurden sie vom kirgisischen Ministerium für Notstandsangelegenheiten mit einer Medaille geehrt. Im Interview berichten sie über das Jubiläum und die GFZ-Aktivitäten am ZAIAG. (Interview: F. Ossing)



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Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ

Franz Ossing
Pressereferent
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Impressum

Mit dem Infomaterial des GFZ können Sie sich einen Überblick über unsere Projekte und Forschungsthemen verschaffen. Die Dokumente sind als PDF verfügbar, können aber auch als Druckversion bei uns bestellt werden. Zum Angebot gehören auch das hauseigene, halbjährlich erscheinende Fachblatt GFZ-Journal System Erde und die zweimonatlich erscheinende GFZ-Mitarbeiterzeitung.

GFZ syserde.04.02 cover 02

Die aktuelle Ausgabe des System Erde.GFZ-Journals 2014 Heft 2 befasst sich mit dem Schwerpunkt Südliches Afrika.

GFZeitung0414 cover

Die aktuelle Ausgabe der GFZ-Mitarbeiterzeitung berichtet unter Anderem über einen Einsatz des GFZ-HAzard and Rist Teams in Chile. Alle weiteren Ausgaben und einzelne Kapitel finden Sie auf der Website der GFZeitung.