Forschungszentrum Jülich

Das Forschungszentrum Jülich fokussiert sich auf nutzeninspirierte Grundlagenforschung. Es stellt sich den Herausforderungen der Gegenwart und forscht für eine lebenswerte Zukunft.

Als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft gehört es zu den großen interdisziplinären Forschungszentren Europas.

Woran forschen Sie gerade, Herr Graf?

Dr. Alexander Graf, Leiter einer BMBF-Nachwuchsgruppe am Institut für Bio- und Geowissenschaften, Bereich Agrosphäre „Ich möchte herausfinden, wie wir mithilfe von Pflanzen und Böden den CO2-Anstieg in der Atmosphäre verringern können. Im Augenblick wandeln sie rund ein Drittel unserer Emissionen in Biomasse um. Doch Klimawandel und Eingriffe des Menschen beeinflussen diesen Prozess. Ich messe, unter welchen Bedingungen Pflanzen und Böden wie viel CO2 speichern und wieder abgeben. Solche Daten helfen bei der Verbesserung von Klimamodellen und geben uns inzwischen auch erste Anhaltspunkte, wie Landwirte Felder klimafreundlich bewirtschaften und zugleich deren Bodeneigenschaften verbessern können.“




NeutronCast 004 – ESS, die beste Neutronenquelle der Welt

Die Europäische Spallationsquelle ESS wird gerade mit großer Beteiligung des FZ-Jülich im schwedischen Lund gebaut und auch wenn ich mich ja eigentlich um die Entwicklung von kleinen Neutronenquellen hier in Jülich kümmere, bin ich immer wieder davon fasziniert. Unser neuer NeutronCast geht diesen Monat in die vierte Runde und mein Mitbewoner Lars und ich plaudern ein wenig über die DAS neue Großgerät der Forschung mit Neutronen, dass hoffentlich bald in den Einsatz gehen und uns völlig neue Einblicke in die mikroskopische Welt der Materie liefern wird.

Wissenschaftscomic mit Jülicher Beteiligung

Das ist mal ein ziemlich cooler Wissenschaftscomic. „The Halophyte Tales“ greift Ideen aus einem Review-Paper eines internationalen Forscherteams auf, zu dem auch der Bodenforscher Carsten Montzka vom Jülicher Institut für Bio- und Geowissenschaften (Agrosphere) gehört. Im Kern geht es um die Frage, welche Rolle Salzpflanzen – sogenannte Halophyten – bei der Gewinnung von Biokraftstoffen spielen können?

Wer will meinen Job haben? Teil II – Vernetzungsdoktorand Neutronen- und Kernphysik

An gleich zwei Jülicher Instituten soll einer der neuen Vernetzungsdoktoranden zu Hause sein und damit nicht nur die Vorteile von beiden Instituten genießen, sondern auch die Institute selber näher zusammen bringen. Für diese Aufgabe wurden extra Stellen eingerichtet, von denen ich hier eine, wie auf dem Wochenmarkt, anpreisen darf um eine tolle Kandidatin oder einen Kandidaten zu finden.

M = Mittelbau. „1968“ als Anstoß.

Über den „Mittelbau“ im Forschungszentrum zu schreiben, ist ein Wagnis. Wie dessen Geschichte auf ein paar Seiten abhandeln, wo dieses Thema Monografien benötigte, um bis in die Tiefe ausgeleuchtet zu werden? Würde dies getan, wir wüssten nicht nur mehr über „Jülich“, über weite Teile der Forschung und Entwicklung, wir könnten auch analysieren, wie gesellschaftliche Umbruchszeiten sich auf ein Forschungszentrum auswirken. Eine solche Umbruchszeit waren die 1960er Jahre. Zu dieser Zeit bildete sich eine eigene Vertretung des Mittelbaus heraus.

Wie geht es weiter mit Open Access in Deutschland?

Wie geht es weiter mit Open Access in Deutschland? Diese Frage schwebt über den schwierigen Verhandlungen der deutschen Wissenschaftsorganisationen unter dem Dach des Projekts DEAL mit den großen Wissenschaftsverlagen Elsevier, Wiley und SpringerNature. Darin geht es um bundesweite Open-Access-Verträge für das gesamte Portfolio von E-Journals.  Dr. Bernhard Mittermaier ist Leiter der Zentralbibliothek des Forschungszentrums und Mitglied der DEAL-Verhandlungsgruppe. In den Jülich Blogs haben wir den Open Access-Experten nach den jüngsten Entwicklungen gefragt.


Forschungszentrum Jülich: Noname

Das menschliche Gehirn mit seinen hundert Milliarden Nervenzellen ist ein Organ von ungeheurer Komplexität. Selbst mithilfe der schnellsten Superrechner ist es bis jetzt unmöglich, den Austausch von Gehirnsignalen in einem Netzwerk dieser Größe zu simulieren. Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich, des japanischen RIKEN - Official English Site und des schwedischen KTH Royal Institute of Technology haben gemeinsam nun die Voraussetzungen geschaffen, das Potenzial kommender Rechnergenerationen für entsprechende Simulationen voll auszuschöpfen. Die verbesserte Software beschleunigt auch Simulationen auf heutigen Superrechnern deutlich. /mb Mehr Infos: http://www.fz-juelich.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/UK/DE/2018/2018-02-19-algorithmus-fuer-gehirn-simulationen.html

Forschungszentrum Jülich: Noname

Scientists from the Jülich Supercomputing Centre have set a new world record. Together with researchers from Wuhan University and the University of Groningen, they successfully simulated a quantum computer with 46 quantum bits – or qubits – for the first time. For their calculations, the scientists used the Jülich supercomputer JUQUEEN as well as the world’s fastest supercomputer Sunway TaihuLight at China’s National Supercomputing Center in Wuxi. http://www.fz-juelich.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/UK/EN/2017/2017-12-15-world-record-juelich-researchers-simulate-quantum-computer.html -- Prof. Kristel Michielsen vom Jülich #Supercomputing Centre hat einen neuen Weltrekord aufgestellt. Ihrem Team gelang es erstmals, einen #Quantencomputer mit 46 #Quantenbits, kurz: #Qubits, zu simulieren. Für ihre Berechnungen nutzten sie den Jülicher #Superrechner JUQUEEN sowie den derzeit weltweit schnellsten Superrechner Sunway TaihuLight am chinesischen National Supercomputing Center in Wuxi. /mb Mehr: http://www.fz-juelich.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/UK/DE/2017/2017-12-15-weltrekord-j%C3%BClicher-forscher-simulieren-quantencomputer.html

Forschungszentrum Jülich: Noname

Wenn Atomkerne zu viele Neutronen enthalten, brechen sie auseinander. Ein internationales Physiker-Team hat nun erstmals eine Methode entwickelt, die eine exakte Berechnung ermöglicht, ab wann die Kerne instabil werden. Die Ergebnisse erlauben einen detaillierteren Einblick in den Aufbau der Atomkerne. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hoffen unter anderem, so die Entstehung der Elemente nach dem Urknall besser nachvollziehen können. An der Studie waren neben dem Jülicher Institut für Kernphysik die Universitäten in Bonn und Bochum sowie verschiedene US-Hochschulen beteiligt. Die Berechnungen wurden auf dem Jülicher Supercomputer JUQUEEN durchgeführt. /mb



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effzett 220

Das Tablet-Magazin "effzett" berichtet multimedial über die Jülicher Forschung. Die App gibt es im Apple Zeitungskiosk (iOS) und im Google Play Store (Android).

Zwischenablage03

Dies ist die Campus-App des Forschungszentrums Jülich. Das Herzstück der Anwendung ist der Campusplan, ein Wegleitsystem zu den wissenschaftlichen Instituten auf dem 2,2 Quadratkilometer großen Campus in Jülich. Die App bietet zudem Daten und Fakten zum Forschungszentrum und erklärt, wie Sie es besuchen können. Sie fasst Social-Media-Inhalte zusammen und weist auf bevorstehende Veranstaltungen hin. In der App finden Sie auch die aktuelle Ausgabe des Magazins „effzett“.