Forschungszentrum Jülich

Das Forschungszentrum betreibt interdisziplinäre Spitzenforschung und stellt sich drängenden Fragen der Gegenwart. Mit seinen Kompetenzen in der Materialforschung und Simulation und seiner Expertise in der Physik, der Nano- und Informationstechnologie sowie den Biowissenschaften und der Hirnforschung entwickelt es die Grundlagen für zukünftige Schlüsseltechnologien.

Damit leistet das Forschungszentrum Beiträge zur Lösung Großer gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Energie und Umwelt sowie Information und Gehirn. Das Forschungszentrum Jülich geht neue Wege in strategischen Partnerschaften mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und der Industrie im In- und Ausland.

Mit mehr als 5.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört das Forschungszentrum Jülich, Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, zu den großen interdisziplinären Forschungszentren Europas.

Ein ganz normaler Tag im Forschungszentrum Jülich

Seit Juli 2014 ist Prof. Wolfgang Marquardt der neue Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich. Er tritt die Nachfolge von Prof. Achim Bachem an, der nach acht Jahre an der Spitze des Forschungszentrums in den Ruhestand ging. Im Rahmen der Amtsübergabe begrüßten die Mitarbeiter des Forschungszentrums ihren neuen Vorstandsvorsitzenden mit einem Video. Achtung, der Film verbreitet gute Laune. (mb)



Tschüss, Herr Bachem!

Das Forschungszentrum Jülich stellt sich vor

Jülicher Doktoranden berichten über ihre Zeit am Forschungszentrum

Jülicher Jahresrückblick 2013

Private video


22.01.2015

Forschungszentrum Jülich:

Mit der Vermessung fundamentaler Symmetrieverletzungen beginnt ein neues Kapitel am Jülicher #Teilchenbeschleuniger COSY. Neue Projekte sollen helfen zu verstehen, wo die ungeheuren Mengen von #Antimaterie nach dem #Urknall im #Universum geblieben sind. In den letzten Jahrzehnten haben wir mit COSY Vorgängen im Innern von Atomkernen nachgespürt. Die Experimente zur Hadronenphysik sollen künftig im dreimal größeren Speicherring HESR am Beschleunigerkomplex FAIR am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH fortgesetzt werden. (mb) http://www.fz-juelich.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/UK/DE/2015/15-01-22IKP_COSY.html

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20.01.2015

Forschungszentrum Jülich:

Verbesserte #Diagnostik von #Hirntumoren: Eine am Forschungszentrum Jülich entwickelte #Aminosäure ist vom Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic für die Diagnostik von Hirnerkrankungen beim Menschen erstmals zugelassen worden. Die Aminosäure, 18F-Fluorethyltyrosin (FET), wird bei der Positronenemissionstomografie (PET) eingesetzt. Die FET-PET bietet im Vergleich zur üblichen radiologischen Diagnostik wichtige Zusatzinformationen zur Tumorausdehnung und zum Tumorstoffwechsel von Hirntumoren. Das ist besonders bei der Therapiekontrolle im Verlauf der Strahlen- und Chemotherapie der Tumore sehr hilfreich. Derzeit sind Jülicher Neurowissenschaftler an mehreren nationalen Multicenterstudien zur weiteren Bewertung des Verfahrens beteiligt, um auch in Deutschland eine Zulassung von FET zu erreichen. (bp) Mehr Infos: http://www.fz-juelich.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/UK/DE/2015/15-01-20fet-pet.html

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19.01.2015

Forschungszentrum Jülich:

In der #Computertechnologie limitiert die #Signalübertragung über Kupferverbindungen derzeit die Weiterentwicklung von größeren und schnelleren Rechnern. Schuld sind die Wärmebelastung und die begrenzte Bandbreite der Verbindungen. Eine Kommunikation mit Licht käme da wie gerufen, um den #Datenfluss zu beschleunigen und energieeffizienter zu gestalten. Was aber trotz intensiver Forschung bislang fehlt, ist eine Laserquelle, die mit der #Chip-Herstellung kompatibel ist. Jülicher Forscher haben nun mit Kollegen den ersten Halbleiterlaser vorgestellt, der ausschließlich aus Elementen der vierten Hauptgruppe besteht. Der Germanium-Zinn-(GeSn) #Laser lässt sich daher direkt auf einem Silizium-Chip aufbringen und schafft damit eine neue Grundlage, um Daten auf #Computerchips mit Licht zu übertragen: schneller und mit einem Bruchteil der Energie als es über klassische Kupferleitungen möglich wäre. (mb) Mehr Informationen unter http://www.fz-juelich.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/UK/DE/2015/15-01-19gesn-laser.html

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Neue Physik mit COSY-Beschleuniger

Jülich, 22. Januar 2015 - Über 20 Jahre lang haben Wissenschaftler an COSY Vorgängen im Innern von Atomkernen nachgespürt. Ab 2015 rücken nun neue Fragen in den Mittelpunkt. Die Experimente zur Hadronenphysik sollen künftig im dreimal größeren Speicherring HESR am Beschleunigerkomplex FAIR in Darmstadt fortgesetzt werden. An COSY beginnen dagegen Vorbereitungen zur Vermessung fundamentaler Symmetrieverletzungen. Die neuen Projekte sollen helfen zu verstehen, wo die ungeheuren Mengen von Antimaterie nach dem Urknall im Universum geblieben sind. Darüber hinaus wird der Jülicher Beschleuniger verstärkt für die Beschleuniger- und Detektorentwicklung eingesetzt. mehr

Robuste Brennstoffzellen für Lkws: Neues Christian Doppler Labor am Forschungszentrum Jülich eröffnet

Jülich, 21. Januar 2015 – Im Christian Doppler Labor am Forschungszentrum Jülich arbeiten Wissenschaftler an neuen Brennstoffzellen für die Bordstromversorgung von Lkws. Das österreichische Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsministerium fördert die heute offiziell eingeweihte Einrichtung über eine Gesamtlaufzeit von bis zu sieben Jahren. Ziel ist die Verbesserung der Lebensdauer von metallgestützten Hochtemperatur-Brennstoffzellen (MSC-SOFC), ein Zelltyp, der ohne Platin auskommt. Kooperationspartner sind die TU Wien sowie die österreichischen Unternehmen Plansee SE und AVL List GmbH. Sie beteiligen sich auch an der Finanzierung des Labors, dessen jährliches Gesamtbudget rund 500.000 Euro beträgt. mehr

Diagnoseverfahren FET-PET: Erste Zulassung in der Schweiz

Jülich, 20. Januar 2015 – Die im Forschungszentrum Jülich entwickelte Aminosäure 18F-Fluorethyltyrosin (FET) ist vom Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic als Radiopharmakon für die Diagnostik von Hirnerkrankungen beim Menschen erstmals zugelassen worden. FET wird bei der Positronenemissionstomografie (PET) eingesetzt. Die FET-PET bietet im Vergleich zur üblichen radiologischen Diagnostik wichtige Zusatzinformationen zur Tumorausdehnung und zum Tumorstoffwechsel von Hirntumoren. Das ist besonders bei der Therapiekontrolle im Verlauf der Strahlen- und Chemotherapie der Tumore sehr hilfreich. Die erstmalige Zulassung von FET in einem westeuropäischen Land ist das Ergebnis der erfolgreichen translationalen Jülicher PET-Forschung, die von der Entwicklung über die systematische Evaluierung bis hin zur praktischen... mehr

Neuer Laser für Computerchips

Jülich, 19. Januar 2015 – Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich und des Schweizer Paul Scherrer Instituts haben gemeinsam mit internationalen Partnern den ersten Halbleiterlaser vorgestellt, der ausschließlich aus Elementen der vierten Hauptgruppe besteht. Der Germanium-Zinn-(GeSn) Laser lässt sich daher direkt auf einem Silizium-Chip aufbringen und schafft damit eine neue Grundlage, um Daten auf Computerchips mit Licht zu übertragen: schneller und mit einem Bruchteil der Energie als es über klassische Kupferleitungen möglich wäre. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature Photonics erschienen. mehr



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Das Tablet-Magazin "Forschen in Jülich" berichtet multimedial über die Jülicher Forschung. Die App gibt es im Apple Zeitungskiosk (iOS) und im Google Play Store (Android).

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Auf iTunes U gibt es Filmbeiträge über die Jülicher Forschung zum Ansehen und Herunterzuladen.