Forschungszentrum Jülich

Das Forschungszentrum Jülich fokussiert sich auf nutzeninspirierte Grundlagenforschung. Es stellt sich den Herausforderungen der Gegenwart und forscht für eine lebenswerte Zukunft.

Als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft gehört es zu den großen interdisziplinären Forschungszentren Europas.

Woran forschen Sie gerade, Herr Graf?

Dr. Alexander Graf, Leiter einer BMBF-Nachwuchsgruppe am Institut für Bio- und Geowissenschaften, Bereich Agrosphäre „Ich möchte herausfinden, wie wir mithilfe von Pflanzen und Böden den CO2-Anstieg in der Atmosphäre verringern können. Im Augenblick wandeln sie rund ein Drittel unserer Emissionen in Biomasse um. Doch Klimawandel und Eingriffe des Menschen beeinflussen diesen Prozess. Ich messe, unter welchen Bedingungen Pflanzen und Böden wie viel CO2 speichern und wieder abgeben. Solche Daten helfen bei der Verbesserung von Klimamodellen und geben uns inzwischen auch erste Anhaltspunkte, wie Landwirte Felder klimafreundlich bewirtschaften und zugleich deren Bodeneigenschaften verbessern können.“




Neu im DocBlog

Es gibt einen neuen Blog

Internship at Forschungszentrum Jülich: “I have to find out how to get from point A to point B”

"This first journey to Europe was about relying on myself but also asking for help when I needed it – and along the way, finding out how friendly strangers can be." In 2016, 7 RISE (Research Internship in Science and Engineering) students have been undertaking an internship at Forschungszentrum Jülich, each one lasting around three months. One of the RISE participants is Tasnim Abdalla, a 19-year old student studying health sciences and chemistry at the University of Ottawa, Canada.

Rück- und Ausblick auf ein Jahr Jülich Blogs

Das Jahr 2016 geht dem Ende zu und damit auch das erste Jahr unseres Blogportals. In den mittlerweile sechs Blogs haben die Autoren in den vergangenen Monaten rund 120 Artikel veröffentlicht und über ihr Forscherleben berichtet. Auch kamen viele Gastautoren aus dem Forschungszentrum zu Wort, die einzelne Beiträge beisteuerten. Gefreut hat uns 2016 insbesondere, dass das Blogportal über die Jülicher Grenzen hinaus Beachtung gefunden hat und wir es etwa im September auf dem Kommunikationskongress in Berlin vorstellen durften.

Post aus Chile von Igor Dal Bo

Als ich erfuhr, dass ich für meine Forschung von Jülich nach Chile gehen würde, habe ich mich riesig gefreut! Ich schätze mich sehr glücklich, dass ich in dieser großartigen natürlichen Umwelt arbeiten darf – vor allem, weil ich auch viel gereist bin, seit ich hier bin. Das ist sowieso nötig, da ich in vier Nationalparks Daten für meine Forschung sammle. Von der Atacamawüste bis zu den Affenschwanzbäumen in den urtümlichen Wäldern von Nahuelbuta: die Landschaft ist überall anders.

Mail from Chile from Igor Dal Bo

I was very excited when I discovered that I was to go from Jülich to Chile for my research. And here I am! I feel privileged at having the opportunity to work surrounded by this amazing natural environment, especially as I have been travelling a lot since I have been here. That’s necessary anyway, since I'm collecting data in four national parks for my research. From the Atacama Desert to the monkey puzzle trees in Nahuelbuta’s pristine forests, the landscape changes at every turn.


Forschungszentrum Jülich: Timeline Photos

Reifen sollen rollen – im Sommer wie im Winter. Doch kommt das Glatteis, verlieren die Gummis an Grip. Ein Fall für den Physiker Dr. Bo Persson, der sich nicht nur in der kalten Jahreszeit mit Reibung beschäftigt. In der aktuellen effzett findet Ihr mehr zu seiner Reifenforschung. (mb) fz-juelich.de/effzett

Forschungszentrum Jülich: Timeline Photos

Die Verklumpung des Proteins Amyloid-beta (Aβ) im Gehirn gilt als entscheidender Auslöser der Alzheimerschen Demenz. Die entstehenden Aggregate erhalten gegenüber dem Aβ-Einzelmolekül, dem sogenannten "Monomer", dabei neue, toxische Eigenschaften. Eine Studie liefert nun das erste Beispiel für eine "normale" Funktion von Aβ-Monomeren, die bei der Aggregation verloren geht. Sie stellten fest, dass Aβ in der aggregierten Form seine Fähigkeit verliert, an das GM1-Gangliosid zu binden, einen Bestandteil von Nervenzellmembranen, der in viele neuronale Prozesse involviert ist. Das Ergebnis wirft die Frage auf, ob im Krankheitsverlauf neben toxischen Wirkungen der Aggregate auch der Verlust einer möglichen physiologischen Funktion des Aβ-Einzelproteins eine Rolle spielt. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift "Biochemistry" veröffentlicht. (mb) Im Bild: Die Bildung und Aggregation des Amyloid-beta-Proteins ist ein komplexer Prozess, den Alzheimer-Forscher erst nach und nach aufklären. Die Rolle der Nervenzellmembran rückt dabei immer mehr in den Fokus. Copyright: TRICKLABOR Mehr Infos: http://www.fz-juelich.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/UK/DE/2016/16-12-16-alzheimer-oligomere.html

Forschungszentrum Jülich: Timeline Photos

Seit fünf Jahren umkreist das Alpha Magnet Spektrometer (AMS) in 400 Kilometern Höhe auf der Internationalen Raumstation (ISS) die Erde. Das einzigartige Messinstrument wurde 2011 auf die Reise geschickt und hat seitdem 90 Milliarden geladene Teilchen aus der kosmischen Strahlung aufgezeichnet. Dieser Datensatz erlaubt nun erstmals Rückschlüsse auf die höchstenergetischen Prozesse in unserer Galaxie und liefert damit auch Hinweise auf die Antworten zu den großen Fragen der modernen Physik. Wir bringen unter anderem die Rechenleistung des Jülicher Supercomputing Centre in das AMS-Experiment ein.(mb) Mehr Infos: https://www.rwth-aachen.de/cms/root/Die-RWTH/Aktuell/Pressemitteilungen/Dezember/~mmxx/Fuenf-Jahre-AMS-auf-der-ISS-der-Aufbru/



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effzett 220

Das Tablet-Magazin "effzett" berichtet multimedial über die Jülicher Forschung. Die App gibt es im Apple Zeitungskiosk (iOS) und im Google Play Store (Android).

Zwischenablage03

Dies ist die Campus-App des Forschungszentrums Jülich. Das Herzstück der Anwendung ist der Campusplan, ein Wegleitsystem zu den wissenschaftlichen Instituten auf dem 2,2 Quadratkilometer großen Campus in Jülich. Die App bietet zudem Daten und Fakten zum Forschungszentrum und erklärt, wie Sie es besuchen können. Sie fasst Social-Media-Inhalte zusammen und weist auf bevorstehende Veranstaltungen hin. In der App finden Sie auch die aktuelle Ausgabe des Magazins „effzett“.