Forschungszentrum Jülich

Das Forschungszentrum Jülich fokussiert sich auf nutzeninspirierte Grundlagenforschung. Es stellt sich den Herausforderungen der Gegenwart und forscht für eine lebenswerte Zukunft.

Als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft gehört es zu den großen interdisziplinären Forschungszentren Europas.

Woran forschen Sie gerade, Herr Graf?

Dr. Alexander Graf, Leiter einer BMBF-Nachwuchsgruppe am Institut für Bio- und Geowissenschaften, Bereich Agrosphäre „Ich möchte herausfinden, wie wir mithilfe von Pflanzen und Böden den CO2-Anstieg in der Atmosphäre verringern können. Im Augenblick wandeln sie rund ein Drittel unserer Emissionen in Biomasse um. Doch Klimawandel und Eingriffe des Menschen beeinflussen diesen Prozess. Ich messe, unter welchen Bedingungen Pflanzen und Böden wie viel CO2 speichern und wieder abgeben. Solche Daten helfen bei der Verbesserung von Klimamodellen und geben uns inzwischen auch erste Anhaltspunkte, wie Landwirte Felder klimafreundlich bewirtschaften und zugleich deren Bodeneigenschaften verbessern können.“




Sind Naturwissenschaftler stärker um öffentliche Verständlichkeit bemüht als Geistes- und Sozialwissenschaftler?

Da er selbst Sozialwissenschaftler ist, hat ein Kommentar zum Beitrag „Arbeiten Forscher für sich oder für die Gesellschaft?“ den Autoren Prof. Hans Peter Peters zu einer längeren Antwort über den womöglichen Unterschied der Kommunikation von Naturwissenschaftlern und Geistes-/Sozialwissenschaftlern motiviert. Den ausführlichen Kommentar veröffentlichen wir hier als eigenen Beitrag.

Arbeiten Forscher für sich oder für die Gesellschaft?

Wie stehen die Deutschen zu Wissenschaft und Forschung? Wie stark ist ihr Interesse an wissenschaftlichen Themen, wie ausgeprägt ist ihr Vertrauen in die Arbeit von Forscherinnen und Forschern? Die Antworten auf diese Fragen findet sich im sog. „Wissenschaftsbarometer“, einer jährlichen Umfrage der Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Ende September ist das aktuelle Wissenschaftsbarometer 2018 erschienen, für das wieder mehr als 1000 ausgewählte Personen befragt wurden. Hier im Blog nehmen Jülicher Forscher zu den Erhebungen des Wissenschaftsbarometers und den Einstellungen der Deutschen zur Wissenschaft Stellung. Den Auftakt der kleinen Serie (abonnierbar als RSS-Feed), die in unregelmäßigen Abständen erscheinen wird, macht Prof. Hans-Peter Peters aus dem Jülicher Institut für Ethik in den Neurowissenschaften (INM-8).

ARM Processors for future HPC

Being a person, who had the opportunity of being involved in the design of special-purpose processors, any new process architecture for high-performance computing (HPC) is fascinating. As of today the market for server processors, which can also be used for supercomputers, is dominated by a single architecture, namely the x86 architecture, for which solutions are provided mainly by Intel but also AMD. For supercomputers becoming more powerful in the future, more competition for better (and cheaper) solutions is needed.

You have 204 new messages!

When I switched on my notebook in the morning routine on September 3rd and opened the e-mail programme, 204 applications from all over Africa awaited me! After deducting various bot applications, there are 183 applications left. This is really an impressive number and I have to admit that I would have been satisfied with a smaller number in view of the upcoming work! For the PASCAL project, however, it is a complete success. Interim goal achieved!

„O“ wie Tag der Offenen Tür

Tage der Offenen Tür werden von Industrie-Unternehmen, großen Behörden und Forschungseinrichtungen organisiert. Sie haben in der Regel vier Ziele: Transparenz, Information, Image, Medien-Echo, also öffentliche Aufmerksamkeit. Tage der Offenen Tür sollen auch Vorurteile abbauen („Tag der Offenen Moschee“) oder das Interesse an Kultur im weiteren Sinne wecken („Tag des Offenen Museums“). Das Ziel der Transparenz bedeutet natürlich nur in den seltensten Fällen, dass den Besuchern alles gezeigt wird.


Forschungszentrum Jülich: Noname

Wer stark auf Alkohol reagiert, dem macht auch Schlafmangel zu schaffen - "Wie gut jemand mit Schlafmangel zurechtkommt, variiert von Mensch zu Mensch deutlich. Es gibt Personen, die zwei Tage lang wach bleiben können, ohne dass ihre geistigen Fähigkeiten dadurch leiden", erklären Eva-Maria und David Elmenhorst." Ebenso gibt es Menschen, bei denen sich trotz eines hohen Alkoholspiegels im Blut die Reaktionszeit kaum verschlechtert. Wir wollten herausfinden, ob zwischen beiden Phänomenen ein Zusammenhang besteht." Bei einem Versuch im Schlaflabor des Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wurden knapp fünfzig Probanden achtunddreißig Stunden lang am Einschlafen gehindert. Danach führten sie einen zehnminütigen Reaktionstest durch. An einem anderen Tag nahmen sie eine individuell berechnete Menge Wodka zu sich. Und wieder wurde ihre Reaktionszeit ermittelt. "Wer unter Alkoholeinfluss beim Reaktionstest gut abgeschnitten hatte, dem konnte auch der Schlafentzug nichts anhaben. Umgekehrt machte denjenigen Probanden der Schlafmangel zu schaffen, die mit langen Reaktionszeiten auf den Wodka reagiert hatten", berichtet Eva-Maria Elmenhorst. Ein Versuch, bei dem die Probanden über fünf Tage hinweg einer verkürzten Nachtruhe ausgesetzt wurden, konnte diese Ergebnisse bestätigen. Langfristig könnten diese Erkenntnisse dabei helfen, Unfälle zu vermeiden, die durch Übermüdung entstehen, schreiben die Wissenschaftler. /mb

Forschungszentrum Jülich: Noname

Wir sind immer auf der Suche nach exzellenten Nachwuchskräften für unsere Forschung. Nachdem vor einigen Wochen die Doktorandenplattform an den Start ging, gibt es nun auch ein weiteres Angebot, das sich vor allem an Postdocs richtet sowie an Doktoranden in der Abschlussphase ihrer Promotion: Am Jülicher Career Center & Postdoc Office können sie Karriereentwicklungsmöglichkeiten und mögliche nächste Karriereschritte erarbeiten – sei es innerhalb oder außerhalb der Wissenschaft. http://www.fz-juelich.de/portal/DE/Presse/beitraege/career-center/_node.html /mb



Forschungszentrum Jülich

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effzett 220

Das Tablet-Magazin "effzett" berichtet multimedial über die Jülicher Forschung. Die App gibt es im Apple Zeitungskiosk (iOS) und im Google Play Store (Android).

Zwischenablage03

Dies ist die Campus-App des Forschungszentrums Jülich. Das Herzstück der Anwendung ist der Campusplan, ein Wegleitsystem zu den wissenschaftlichen Instituten auf dem 2,2 Quadratkilometer großen Campus in Jülich. Die App bietet zudem Daten und Fakten zum Forschungszentrum und erklärt, wie Sie es besuchen können. Sie fasst Social-Media-Inhalte zusammen und weist auf bevorstehende Veranstaltungen hin. In der App finden Sie auch die aktuelle Ausgabe des Magazins „effzett“.