Forschungszentrum Jülich

Das Forschungszentrum betreibt interdisziplinäre Spitzenforschung und stellt sich drängenden Fragen der Gegenwart. Mit seinen Kompetenzen in der Materialforschung und Simulation und seiner Expertise in der Physik, der Nano- und Informationstechnologie sowie den Biowissenschaften und der Hirnforschung entwickelt es die Grundlagen für zukünftige Schlüsseltechnologien.

Damit leistet das Forschungszentrum Beiträge zur Lösung Großer gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Energie und Umwelt sowie Information und Gehirn. Das Forschungszentrum Jülich geht neue Wege in strategischen Partnerschaften mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und der Industrie im In- und Ausland.

Mit mehr als 5.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört das Forschungszentrum Jülich, Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, zu den großen interdisziplinären Forschungszentren Europas.

Wolkenwassergehaltes und der Bodenfeuchte über Europa

Die Animation zeigt stündliche Momentaufnahmen des simulierten Wolkenwassergehaltes und der Bodenfeuchte über Europa für drei Tage im Juni 2013. In der vollgekoppelten Simulation wird das Atmosphärenmodell alle 24 Stunden reinitialisiert. Das heißt, es wird auf den realen Zustand zurückgezogen, was sich durch einen Sprung in den Momentaufnahmen bemerkbar macht. Die Niederschläge im Modell sind gut an der Dynamik der Bodenfeuchte zu erkennen und spiegeln wichtige Rückkopplungseffekte wider. Alle wichtigen Flusssysteme sind zu erkennen. Diese müssen nicht vorgegeben werden, sondern entwickeln sich sozusagen natürlich aus der Modellphysik der Umverteilung der Bodenfeuchte und der Grundwasserströmung. Quelle: Forschungszentrum Jülich/Universität Bonn, Meteorologisches Institut




28.08.2015

Forschungszentrum Jülich:

Das Forschungszentrum Jülich erhält über eine Million Euro für die Entwicklung neuer Methoden und Technologien für die Forschung mit #Neutronen. Die geplanten Arbeiten sind Teil des Infrastrukturprojekts "Science and Innovation with Neutrons in Europe" (#SINE2020), das im Oktober mit einer Laufzeit von vier Jahren startet. Forschungseinrichtungen aus 13 Ländern beteiligen sich daran. SINE2020 wird durch das #EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation HORIZONT 2020 gefördert. (bp)

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24.08.2015

Forschungszentrum Jülich:

Nach rund vierjähriger Bauzeit ist heute das neue #Membranzentrum des Instituts für Energie- und Klimaforschung (IEK) auf unserem Campus eingeweiht worden. Mit #Membranen lassen sich schädliche #Klimagase deutlich effizienter aus #Abgasen abtrennen als mit konventionellen Methoden, zudem bilden sie eine Basis für neuartige #Brennstoffzellen- und Batterietypen. Die insgesamt 17,2 Millionen Euro teure Einrichtung wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (#BMBF) mit 15,5 Millionen Euro gefördert. Über die Einweihung freuen sich (auf dem Foto v.l.): Prof. Olivier Guillon und Prof. Rüdiger-A. Eichel (Direktoren am IEK), Forschungsstaatssekretär Thomas Rachel MdB, Prof. Harald Bolt (Vorstandsmitglied des Forschungszentrums Jülich) und Dr. Wilhelm Meulenberg (Leiter der Abteilung Gastrennmembranen am IEK). (bp)

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21.08.2015

Forschungszentrum Jülich:

Drei Minuten genügten Sowmya Somanchi, um beim "#FallingWalls Lab Jülich" mit ihrer Forschung zu kleinen elektronischen Bauteilen mit starker Leistung zu überzeugen. Bei Jülicher Vorentscheid traten insgesamt 15 junge Wissenschaftler an. Sie hatten drei Minuten, um ihre Ideen möglichst mitreißend und verständlich zu präsentieren. Sowmya Somanchi von der RWTH Aachen University kam auf den ersten, Alexander Braun vom Helmholtz Zentrum München (1.v.l.) auf den zweiten Platz. Moritz Nabel vom Forschungszentrum Jülich auf Rang 3. Die ausgezeichneten Nachwuchsforscher fahren nun zum Finale und zur "Falling Walls Conference" nach Berlin. Unser Vorstandsvorsitzender, Prof. Wolfgang Marquardt, war Mitglied der Jury. (mb)

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Membranzentrum für energieeffiziente Technologien eingeweiht

Jülich, 24. August 2015 - Membransystemen kommt für die Entwicklung neuer energieeffizienter Technologien im Rahmen der Energiewende eine entscheidende Bedeutung zu. Mit Membranen lassen sich schädliche Klimagase deutlich effizienter aus Abgasen abtrennen als mit konventionellen Methoden, zudem bilden sie eine Basis für neuartige Brennstoffzellen- und Batterietypen. Durch das neue Membranzentrum, das heute am Forschungszentrum Jülich von Forschungsstaatssekretär Thomas Rachel MdB eingeweiht wurde, erfährt die Forschung auf diesem Gebiet nun einen neuen Schub. Die insgesamt 17,2 Millionen Euro teure Einrichtung wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 15,5 Millionen Euro gefördert. mehr

Vorentscheid im "Falling Walls Lab Jülich"

Jülich, 21. August 2015 – Sie hatte nur drei Minuten. Doch die genügten Sowmya Somanchi, beim ersten "Falling Walls Lab Jülich" mit ihrer Forschung zu kleinen elektronischen Bauteilen mit starker Leistung zu überzeugen. Unter dem Motto "Great Minds- 3 Minutes-1 Day" traten beim Vorentscheid im Forschungszentrum insgesamt 15 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an. Mauern zum Einsturz bringen, neue Wege aufzeigen: Die Teilnehmer hatten drei Minuten Zeit, um ihre Ideen möglichst mitreißend und verständlich zu präsentieren – ein Science Slam mit strengen Regeln. Dann musste die Jury aus Wissenschaftlern sowie einem Vertreter des VDI und des Deutschlandfunks entscheiden: Sowmya Somanchi von... mehr

Rezeptbuch für Kolloide

Jülich, 14. August 2015 – Forscher aus Jülich haben gemeinsam mit Kollegen aus Österreich, Italien, Kolumbien und den USA ein Modellsystem für sogenannte weiche Kolloide entwickelt. Das Modell macht es möglich, Zusammenhänge zwischen atomarer Struktur der Kolloide und den erlebbaren Materialeigenschaften besser zu verstehen. Mit den Erkenntnissen lassen sich zielgerichtet neuartige Kolloidmaterialien entwickeln. Die Ergebnisse wurden jetzt im Fachmagazin "Nanoscale" veröffentlicht. mehr

Extrem leitfähige Oberfläche

Jülich, 04. August 2015 - Silizium ist das mit Abstand am weitesten verbreitete Material in der Halbleiterindustrie. Doch seine elektronischen Eigenschaften sind immer noch nicht vollständig erforscht. An seiner Oberfläche leitet es den elektrischen Strom bis zu tausendmal besser als im Inneren. Wie gut genau, haben Jülicher Wissenschaftler nun mit bislang unerreichter Genauigkeit erfasst. Für ihre Messung der Oberflächenleitfähigkeit verwendeten sie ein speziell ausgerüstetes Rastertunnelmikroskop mit vier Spitzen. Der ermittelte Wert steht im Einklang mit aktuellen Ergebnissen, während ältere Messungen sich um mehrere Größenordnungen voneinander unterschieden. mehr



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Das Tablet-Magazin "effzett" berichtet multimedial über die Jülicher Forschung. Die App gibt es im Apple Zeitungskiosk (iOS) und im Google Play Store (Android).

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Auf iTunes U gibt es Filmbeiträge über die Jülicher Forschung zum Ansehen und Herunterzuladen.