Forschungszentrum Jülich

Das Forschungszentrum betreibt interdisziplinäre Spitzenforschung und stellt sich drängenden Fragen der Gegenwart. Mit seinen Kompetenzen in der Materialforschung und Simulation und seiner Expertise in der Physik, der Nano- und Informationstechnologie sowie den Biowissenschaften und der Hirnforschung entwickelt es die Grundlagen für zukünftige Schlüsseltechnologien.

Damit leistet das Forschungszentrum Beiträge zur Lösung Großer gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Energie und Umwelt sowie Information und Gehirn. Das Forschungszentrum Jülich geht neue Wege in strategischen Partnerschaften mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und der Industrie im In- und Ausland.

Mit mehr als 5.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört das Forschungszentrum Jülich, Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, zu den großen interdisziplinären Forschungszentren Europas.

Wolkenwassergehaltes und der Bodenfeuchte über Europa

Die Animation zeigt stündliche Momentaufnahmen des simulierten Wolkenwassergehaltes und der Bodenfeuchte über Europa für drei Tage im Juni 2013. In der vollgekoppelten Simulation wird das Atmosphärenmodell alle 24 Stunden reinitialisiert. Das heißt, es wird auf den realen Zustand zurückgezogen, was sich durch einen Sprung in den Momentaufnahmen bemerkbar macht. Die Niederschläge im Modell sind gut an der Dynamik der Bodenfeuchte zu erkennen und spiegeln wichtige Rückkopplungseffekte wider. Alle wichtigen Flusssysteme sind zu erkennen. Diese müssen nicht vorgegeben werden, sondern entwickeln sich sozusagen natürlich aus der Modellphysik der Umverteilung der Bodenfeuchte und der Grundwasserströmung. Quelle: Forschungszentrum Jülich/Universität Bonn, Meteorologisches Institut




28.07.2015

Forschungszentrum Jülich: Forschungszentrum Jülich - Schülerlabor Julab

In unserem Schülerlabor gehen Kinder von Mitarbeitern diese Woche auf Entdeckertour. Unter dem Motto "Werken mit Werkstoffen" erkunden sie in nahegelegenen „außerschulischen Lernorten“ Materialien wie Glas, Ton oder Metall. Auf der Facebookseite Forschungszentrum Jülich - Schülerlabor Julab berichten sie darüber. Über den ersten Tag sagt etwa das Reporter-Kind Lina: „Am Anfang, als wir noch auf den Rest (der Kinder) warten mussten, war alles ganz still und keiner hat was geredet. Später, als wir uns kennengelernt hatten, waren alle nett und freundlich zueinander. Wir haben viele tolle Spiele gespielt und hatten Spaß. Nach dem Mittagessen sind wir ins Glasmalerei Museum gefahren und haben viele Kunstwerke gesehen. Jeder hat ein tolles Glasbild in der Werkstatt des Museums gemacht.“ (mb)

28.07.2015

Forschungszentrum Jülich:

Eine zusätzliche chemische Bindung in der Molekülstruktur des Parkinson-Proteins α-Synuclein fixiert zwei bindungsfreudige Segmente aneinander (rot markiert). So wird unterbunden, dass sich die Protein-Teilchen zu faserartigen Aggregaten zusammenlagern, die als Ursache der #Parkinson-Krankheit gelten (im Hintergrund zu sehen). Das modifizierte Protein verhindert zudem die Aggregation anderer krankheitsrelevanter Proteine, wie Aβ (#Alzheimer) und IAPP (#Diabetes II). http://www.fz-juelich.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/UK/DE/2015/15-07-28parkinson.html (mb)

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25.07.2015

Forschungszentrum Jülich: RWTH Aachen University

Amy war am Freitag zu der Fachkonferenz ECCOMAS Young Investigators Conference (YIC 2015) in Aachen. Da hätte sie doch wirklich auch einmal bei uns vorbeischauen können. ;-) (mb)


46 Millionen für Labor-Plattform HEMF

Jülich, 29. Juli 2015 – Der Helmholtz-Senat hat die Einrichtung einer groß angelegten Infrastruktur für die Synthese und Entwicklung neuartiger Materialsysteme zur Energieumwandlung und -speicherung beschlossen. Das Gesamtvolumen beträgt rund 46 Mio. Euro (2016-2020). Die Einrichtung der Helmholtz Energy Materials Foundry (HEMF) wird vom Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) koordiniert. Fünf weitere Helmholtz-Zentren beteiligen sich an Konzeption und Aufbau: das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Forschungszentrum Jülich, das Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG), das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) sowie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die neue Plattform HEMF soll auch externen Nutzergruppen aus Universitäten und außeruniversitären Instituten aus dem In- und... mehr

Knick im Molekül macht Parkinson-Protein zum Aggregations-Hemmer

Jülich/Düsseldorf, 28. Juli 2015 – Aggregate des körpereigenen Proteins α-Synuclein gelten als Auslöser der Parkinson-Erkrankung im Gehirn. Wie Jülicher und Düsseldorfer Wissenschaftler jetzt beobachtet haben, verliert das Protein seine fatale Tendenz zur Aggregation, wenn die molekulare Struktur an einer kritischen Stelle verändert wird. Das modifizierte α -Synuclein hemmt zudem die Aggregation von Proteinen, die mit Alzheimer und Diabetes Typ II in Verbindung stehen. Der Effekt, den die Forscher in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Angewandte Chemie" beschreiben, könnte Ansätze für neue therapeutische Strategien liefern und dazu beitragen, die auffälligen Überlappungen zwischen unterschiedlichen neurodegenerativen Krankheiten zu erklären. mehr

Kernspinresonanz mit niedrigen Magnetfeldern

Jülich, 20. Juli 2015 – Ein kleines Bauteil, das Messsignale verstärkt und störendes Rauschen unterdrückt – das präsentieren Jülicher und Aachener Forscher in der aktuellen Ausgabe von "Nature Physics". Entwickelt haben sie es für Kernspinresonanz-Messungen in der Batterieforschung. Die Technik wird typischerweise etwa für bildgebende Verfahren in der Medizin (MRT) oder die Analyse von Molekülstrukturen in der Biologie und Chemie (NMR) eingesetzt. Der neue Empfänger ermöglicht eine hohe Empfindlichkeit bei niedrigen Frequenzen auch ohne extrem starke und teure Magnete, die normalerweise für präzise Messungen benötigt werden. mehr

OMO: Messflüge im asiatischen Monsungebiet

Jülich/Oberpfaffenhofen, 17. Juli 2015 – Das Forschungsflugzeug HALO des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) startet am 21. Juli in Richtung Zypern, Malediven und Indien. Mit an Bord sind zwölf Instrumente für die Flugmesskampagne OMO (Oxidation Mechanism Observations). Klimaforscherinnen und -forscher wollen mit dem Projekt untersuchen, wie sich Schadstoffemissionen am Erdboden durch hochreichenden Transport (Konvektion) im asiatischen Sommermonsun auf die chemischen Selbstreinigungskräfte der Atmosphäre auswirken. Beteiligt sind auch Jülicher Troposphärenforscher. mehr



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