Forschungszentrum Jülich

Das Forschungszentrum betreibt interdisziplinäre Spitzenforschung und stellt sich drängenden Fragen der Gegenwart. Mit seinen Kompetenzen in der Materialforschung und Simulation und seiner Expertise in der Physik, der Nano- und Informationstechnologie sowie den Biowissenschaften und der Hirnforschung entwickelt es die Grundlagen für zukünftige Schlüsseltechnologien.

Damit leistet das Forschungszentrum Beiträge zur Lösung Großer gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Energie und Umwelt sowie Information und Gehirn. Das Forschungszentrum Jülich geht neue Wege in strategischen Partnerschaften mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und der Industrie im In- und Ausland.

Mit mehr als 5.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört das Forschungszentrum Jülich, Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, zu den großen interdisziplinären Forschungszentren Europas.

Wolkenwassergehaltes und der Bodenfeuchte über Europa

Die Animation zeigt stündliche Momentaufnahmen des simulierten Wolkenwassergehaltes und der Bodenfeuchte über Europa für drei Tage im Juni 2013. In der vollgekoppelten Simulation wird das Atmosphärenmodell alle 24 Stunden reinitialisiert. Das heißt, es wird auf den realen Zustand zurückgezogen, was sich durch einen Sprung in den Momentaufnahmen bemerkbar macht. Die Niederschläge im Modell sind gut an der Dynamik der Bodenfeuchte zu erkennen und spiegeln wichtige Rückkopplungseffekte wider. Alle wichtigen Flusssysteme sind zu erkennen. Diese müssen nicht vorgegeben werden, sondern entwickeln sich sozusagen natürlich aus der Modellphysik der Umverteilung der Bodenfeuchte und der Grundwasserströmung. Quelle: Forschungszentrum Jülich/Universität Bonn, Meteorologisches Institut




03.09.2015

Forschungszentrum Jülich: Timeline Photos

Jülicher Nachwuchsgruppe untersucht mit neuen Messmethoden den Austausch von #Treibhausgasen: #Pflanzen und #Böden reagieren auf den steigenden Gehalt von #Kohlendioxid in der Luft. Viele Pflanzen nehmen mehr Gas als früher auf und reduzieren so die CO2-Konzentration in der Atmosphäre. Dagegen geben viele Böden mehr solcher Treibhausgase ab. Eine exakte Bilanz war bislang schwierig. Eine Nachwuchsgruppe am Forschungszentrum Jülich möchte es nun genau wissen. Die Forscher wollen mit verbesserten Messmethoden den Austausch von Treibhausgasen zwischen Äckern, Wäldern und anderen #Ökosystemen mit der Atmosphäre zuverlässiger und einfacher als bisher erfassen. Testmessungen mit einem ersten Prototyp eines neuen Messgerätes wurden im August abgeschlossen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (#BMBF) fördert das Vorhaben bis Juli 2018 mit 280.000 Euro pro Jahr. Im Bild: Dr. Alexander Graf (r.) und Normen Hermes testen den Prototyp auf einem Weizenfeld in der Nähe des Forschungszentrums. Das Gerät misst Veränderungen der CO2-Konzentration zwischen Boden und Pflanzenspitze.(bp)

01.09.2015

Forschungszentrum Jülich: Timeline Photos

Gratulation an unsere 47 #Auszubildenden, die gestern noch bei strahlendem Sonnenschein ihren #Abschluss feiern konnten. Elf der Sommer-Azubis schlossen mit "sehr gut" ab, 24 wurden mit "gut" benotet. Ein Chemielaborant erreichte in der praktischen Prüfung das Traumergebnis von 100 Punkten. Wegen ihrer herausragenden Leistungen konnten elf Azubis ihre Ausbildung um ein halbes Jahr verkürzen. (bp)

28.08.2015

Forschungszentrum Jülich: Timeline Photos

Das Forschungszentrum Jülich erhält über eine Million Euro für die Entwicklung neuer Methoden und Technologien für die Forschung mit #Neutronen. Die geplanten Arbeiten sind Teil des Infrastrukturprojekts "Science and Innovation with Neutrons in Europe" (#SINE2020), das im Oktober mit einer Laufzeit von vier Jahren startet. Forschungseinrichtungen aus 13 Ländern beteiligen sich daran. SINE2020 wird durch das #EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation HORIZONT 2020 gefördert. (bp)


EU-Projekt CREMLIN startet

Jülich, 1. September 2015 – Heute startet ein neues Kooperationsprojekt: CREMLIN (Connecting Russian and European Measures for Large-scale Research Infrastructures) soll die europäisch-russische Zusammenarbeit bei Planung, Bau und wissenschaftlicher Nutzung physikalischer Großforschungseinrichtungen fördern. Die Europäische Union unterstützt CREMLIN im Rahmen des Europäischen Forschungsprogramms Horizont 2020 mit rund 1,7 Millionen Euro über drei Jahre. Das Forschungszentrum Jülich leitet das Arbeitspaket "Neutronen" mit dem Ziel, den im Bau befindlichen russischen Forschungsreaktor PIK bei St. Petersburg in die europäische Forschung mit Neutronen zu integrieren. mehr

Membranzentrum für energieeffiziente Technologien eingeweiht

Jülich, 24. August 2015 - Membransystemen kommt für die Entwicklung neuer energieeffizienter Technologien im Rahmen der Energiewende eine entscheidende Bedeutung zu. Mit Membranen lassen sich schädliche Klimagase deutlich effizienter aus Abgasen abtrennen als mit konventionellen Methoden, zudem bilden sie eine Basis für neuartige Brennstoffzellen- und Batterietypen. Durch das neue Membranzentrum, das heute am Forschungszentrum Jülich von Forschungsstaatssekretär Thomas Rachel MdB eingeweiht wurde, erfährt die Forschung auf diesem Gebiet nun einen neuen Schub. Die insgesamt 17,2 Millionen Euro teure Einrichtung wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 15,5 Millionen Euro gefördert. mehr

Vorentscheid im "Falling Walls Lab Jülich"

Jülich, 21. August 2015 – Sie hatte nur drei Minuten. Doch die genügten Sowmya Somanchi, beim ersten "Falling Walls Lab Jülich" mit ihrer Forschung zu kleinen elektronischen Bauteilen mit starker Leistung zu überzeugen. Unter dem Motto "Great Minds- 3 Minutes-1 Day" traten beim Vorentscheid im Forschungszentrum insgesamt 15 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an. Mauern zum Einsturz bringen, neue Wege aufzeigen: Die Teilnehmer hatten drei Minuten Zeit, um ihre Ideen möglichst mitreißend und verständlich zu präsentieren – ein Science Slam mit strengen Regeln. Dann musste die Jury aus Wissenschaftlern sowie einem Vertreter des VDI und des Deutschlandfunks entscheiden: Sowmya Somanchi von... mehr

Rezeptbuch für Kolloide

Jülich, 14. August 2015 – Forscher aus Jülich haben gemeinsam mit Kollegen aus Österreich, Italien, Kolumbien und den USA ein Modellsystem für sogenannte weiche Kolloide entwickelt. Das Modell macht es möglich, Zusammenhänge zwischen atomarer Struktur der Kolloide und den erlebbaren Materialeigenschaften besser zu verstehen. Mit den Erkenntnissen lassen sich zielgerichtet neuartige Kolloidmaterialien entwickeln. Die Ergebnisse wurden jetzt im Fachmagazin "Nanoscale" veröffentlicht. mehr



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Das Tablet-Magazin "effzett" berichtet multimedial über die Jülicher Forschung. Die App gibt es im Apple Zeitungskiosk (iOS) und im Google Play Store (Android).

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