Forschungszentrum Jülich

Das Forschungszentrum betreibt interdisziplinäre Spitzenforschung und stellt sich drängenden Fragen der Gegenwart. Mit seinen Kompetenzen in der Materialforschung und Simulation und seiner Expertise in der Physik, der Nano- und Informationstechnologie sowie den Biowissenschaften und der Hirnforschung entwickelt es die Grundlagen für zukünftige Schlüsseltechnologien.

Damit leistet das Forschungszentrum Beiträge zur Lösung Großer gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Energie und Umwelt sowie Information und Gehirn. Das Forschungszentrum Jülich geht neue Wege in strategischen Partnerschaften mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und der Industrie im In- und Ausland.

Mit mehr als 5.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört das Forschungszentrum Jülich, Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, zu den großen interdisziplinären Forschungszentren Europas.

Ein ganz normaler Tag im Forschungszentrum Jülich

Seit Juli 2014 ist Prof. Wolfgang Marquardt der neue Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich. Er tritt die Nachfolge von Prof. Achim Bachem an, der nach acht Jahre an der Spitze des Forschungszentrums in den Ruhestand ging. Im Rahmen der Amtsübergabe begrüßten die Mitarbeiter des Forschungszentrums ihren neuen Vorstandsvorsitzenden mit einem Video. Achtung, der Film verbreitet gute Laune. (mb)



Tschüss, Herr Bachem!

Das Forschungszentrum Jülich stellt sich vor

Jülicher Doktoranden berichten über ihre Zeit am Forschungszentrum

Jülicher Jahresrückblick 2013

Jülich 2050: Ein Campus mit Zukunft


26.07.2014

Forschungszentrum Jülich:

Wir haben ein neues Großgerät: ein DNP-NMR-Spektrometer! Um Krankheiten wie Alzheimer oder Diabetes zu entschlüsseln, erforschen unsere Wissenschaftler am Institute of Complex Systems (ICS-6) die Struktur von Proteinen und Proteinkomplexen. Dazu können sie neuerdings auf ein DNP-NMR-Spektrometer zurückgreifen. Das Gerät am Biomolekularen NMR-Zentrum ermöglicht Untersuchungen, die für Analysen bisher nicht oder nur eingeschränkt zugänglich waren: Durch Kombination der Kernspinresonanz (NMR von nuclear magnetic resonance) mit "Dynamic Nuclear Polarization" (DNP) kann es die Messempfindlichkeit um bis zu zwei Größenordnungen steigern. Die erste Messung fand an einer Fibrille des Proteins Amylin statt, das mit Diabetes Typ 2 in Verbindung steht. (mb) Im Bild: Prof. Henrike Heise vor dem neuen DNP-NMR-Spektrometer. Für die Analysen der Forscher werden winzige Proteinproben mithilfe eines Probenhalters ins Magnetfeld des Spektrometers eingebracht. Mehr Infors: http://www.fz-juelich.de/portal/DE/Presse/Kurznachrichten/2014/07.html#doc1481326bodyText3

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25.07.2014

Forschungszentrum Jülich:

Der kurze Tratsch beim Brötchenholen, gemeinsam Spiele spielen oder Sport treiben: Menschen streben danach, sich untereinander auszutauschen und miteinander Zeit zu verbringen, auch wenn sie nicht direkt davon profitieren. Warum das so ist, haben Jülicher Neurowissenschaftler nun mit bildgebenden Verfahren untersucht. Soziale Interaktionen aktivieren demnach das Belohnungssystem. Beim Umgang mit Maschinen bleibt es dagegen weitestgehend ruhig. Die Erkenntnisse könnten unter anderem Therapien bei Autismus zugutekommen. (mb) Mehr Infos: http://www.fz-juelich.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/UK/DE/2014/14-07-24neuroimage.html #MRT-Studie in #Neuroimage: soziale #Interaktionen aktivieren #Belohnungssystem

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24.07.2014

Forschungszentrum Jülich:

Biologische Zellen auf Mikrochips: Unsere Wissenschaftler haben untersucht, wie 3D-Nanoelektroden auf Mikrochips beschaffen sein müssen, damit biologische Zellen optimal mit ihnen Verbindung aufnehmen können. Als ideal erwies sich ein möglichst langer dünner Stiel mit einer breiten Kappe. Die Erkenntnisse sind etwa für die Entwicklung von Netzhaut-Implantaten und hochpräzisen Biosensoren interessant, mit denen sich Medikamente testen oder die Ursachen neurodegenerativer Erkrankungen erforschen lassen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift ACS Nano veröffentlicht. (mb)

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Warum wir den Umgang mit anderen Menschen suchen

Jülich, 24. Juli 2014 – Der kurze Tratsch beim Brötchenholen, gemeinsam Spiele spielen oder Sport treiben: Menschen streben danach, sich untereinander auszutauschen und miteinander Zeit zu verbringen, auch wenn sie nicht direkt davon profitieren. Warum das so ist, haben Jülicher Neurowissenschaftler nun mit bildgebenden Verfahren nachgewiesen. Soziale Interaktionen aktivieren demnach das Belohnungssystem. Beim Umgang mit Maschinen bleibt es dagegen weitestgehend ruhig. Die Mechanismen im Gehirn waren mangels geeigneter Testverfahren bisher unklar. Die Erkenntnisse könnten unter anderem Therapien bei Autismus zugutekommen. mehr

Kopplung von Biochips und Neuro-Implantaten

Jülich, 23. Juli 2014 – Jülicher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben untersucht, wie 3D-Nanoelektroden beschaffen sein müssen, damit biologische Zellen optimal mit ihnen Verbindung aufnehmen können. Als ideal erwies sich ein möglichst langer dünner Stiel mit einer breiten Kappe. Die Erkenntnisse sind etwa für die Entwicklung von Netzhaut-Implantaten und hochpräzisen Biosensoren interessant, mit denen sich Medikamente testen oder die Ursachen neurodegenerativer Erkrankungen erforschen lassen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift ACS Nano veröffentlicht. mehr

Eiskalt erwischt

Jülich/Garching, 10. Juli 2014 – Eisenhaltige Eiweiße aus der Familie der Hämenzyme spielen eine lebenswichtige Rolle in unserem Körper. Hämoglobin transportiert Sauerstoff zu den Zellen, das Entgiftungsenzym Cytochrom-c-Peroxidase baut Wasserstoffperoxid ab. Die Reaktionen verlaufen über mehrere Schritte. Den wichtigen Zwischenzustand I hat ein internationales Forscherteam nun mithilfe des Neutronen-Messgeräts BIODIFF entschlüsselt. Mit dem von der Technischen Universität München (TUM) und dem Forschungszentrum Jülich gemeinsam betriebenen Gerät konnten die Forscher erstmals die genaue Natur der chemischen Bindung des Sauerstoffs ermitteln. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Science nachzulesen (DOI: 10.1126/science.1254398). mehr

Prof. Marquardt ist neuer Vorstandsvorsitzender

Jülich, 1. Juli 2014 – Seit heute ist Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Marquardt der neue Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich. Er tritt die Nachfolge von Prof. Achim Bachem an, der acht Jahre das Forschungszentrum leitete und nun in den Ruhestand geht. Der Amtsantritt erfolgte in Anwesenheit von Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen und Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft vor über 400 Gästen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. mehr



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Das Tablet-Magazin "Forschen in Jülich" berichtet multimedial über die Jülicher Forschung. Die App gibt es im Apple Zeitungskiosk (iOS) und im Google Play Store (Android).

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