Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Das DLR ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Wir forschen außerdem an Verkehrs- und Energiethemen.
24.05.2013
DLR:
Video: Galaktischer Body Mass Index - Astrophysiker auf der Suche nach der zweiten Erde http://bit.ly/10Wzadl DLR-Institut für Planetenforschung: http://www.dlr.de/pf/ (FW) Bild: NASA/JPL-Caltech (künstlerische Darstellung)
23.05.2013
DLR:
Solarenergie in Marokko: DLR entwickelt Plan und prüft Entwicklungschancen http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10081/151_read-7107//year-all/#gallery/10409 (FW) Bild: Eine Parabolrinnenanlage auf der Plataforma Solar in Almería in Spanien, DLR (CC-BY 3.0) Marokko
23.05.2013
DLR:
Spektakuläre Bilder des Vulkans Pavlov aus der ISS: http://www.dlr.de/blogs/desktopdefault.aspx/tabid-7023/11643_read-634/ (FW) Bild: NASA
Von der kalten Kartoffel zum toten Pferd …
Vor einiger Zeit habe ich an dieser Stelle von der heißen Diskussion über eine kalte Kartoffel geschrieben. Gemeint war die Diskussion über die Beziehung zwischen der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Europäischen Union (EU). Die Bestrebungen, die ESA in die EU zu integrieren, werden von Deutschland nicht unterstützt. Wir halten eine zwischenstaatliche europäische Raumfahrtagentur für eine zukunftsfähige Konstruktion. Die Zeit ist fortgeschritten und aus der kalten Kartoffel ist mittlerweile ein "totes Pferd" geworden: Es ist längst klar, dass eine Integration nicht nur unvernünftig, sondern auch nicht umsetzbar ist.
Der versteckte Kohleboom
Die Nutzung von Stein- und Braunkohle nimmt in Deutschland deutlich zu und verzeichnet ein stärkeres Wachstum als alle erneuerbaren Quellen zusammen. Die deutsche Energiewende zeigt damit zwei völlig verschiedene, gar widersprüchliche Gesichter. Einerseits wuchs 2012 der Anteil der Erneuerbaren Quellen an der Stromerzeugung auf stolze 22,9 Prozent. Andererseits wird soviel Braunkohle in deutschen Kraftwerken verfeuert wie seit 1990 nicht mehr. Wie kommt es zu dieser Zunahme, die den eigentlichen Zielen der Energie- und Klimapolitik entgegenläuft?
Sekundengenauer Start
Heute am frühen Morgen um genau 04:06:31 MESZ ist die Vega-Trägerrakete erfolgreich zu ihrer zweiten Mission VV02 gestartet. Ursprünglich war der Start bereits für Samstagfrüh vorgesehen, musste aber aufgrund von zu starken Höhenwinden verschoben werden. Im Gegensatz zu den meisten Ariane-Starts gab es heute kein Startfenster: Aufgrund des Orbits, auf dem die Satelliten ausgesetzt werden sollen, musste der Start sekundengenau erfolgen.
Ein Solarforschungs- und Testzentrum für Marokko
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt im Auftrag von Masen (Moroccan Agency for Solar Energy) einen Plan für ein Forschungs- und Testzentrum für Solarenergie in Marokko. Langzeitziel des Zentrums ist der Aufbau einer wettbewerbsfähigen Solarindustrie in Marokko. Das Projekt ist Teil des marokkanischen Solarplans, nach dem bis zum Jahr 2020 Solar-Kraftwerke mit einer Leistung von 2000 Megawatt aufgebaut werden sollen. Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Deutschen Regierung, ausgeführt durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. Solarkraftwerke haben im sonnenreichen Marokko das Potential einen erheblichen Anteil an der Stromversorgung zu übernehmen.
Omegahab: Mini-Ökosystem wieder zurück auf der Erde
Nach 30 Tagen im All ist am 19. Mai 2013 um 9:12 Uhr Ortszeit (12:12 Uhr MESZ) die unbemannte russische BION-M1-Rückkehrkapsel mitten in einem Sonnenblumenfeld in Südrussland gelandet. Damit ging für die deutschen Wissenschaftler das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geförderte Mini-Ökosystem-Projekt "Omegahab" mit einem lachenden und einem weinenden Auge zu Ende: Noch nie haben Tiere eine längere Zeitspanne alleine in einem höheren Orbit verbracht. Doch in 575 Kilometern Höhe gab es allerdings auch Verluste: Einige Bewohner des Mini-Aquariums haben die Weltraum-Reise leider nicht überlebt.
Stagnation bei den Low Cost Fliegern: Neue Nischen aber weniger Strecken
Anfang 2013 zeigt sich ein spürbarer Rückgang im Low Cost Segment des Luftverkehrs. Nur noch 423 Strecken in und ab Deutschland wurden in diesem Winter von den Billigfliegern bedient. Ein Negativrekord, der unter den Werten aus dem Krisenwinter 2009 liegt. Allerdings: Die Anzahl der angebotenen Low Cost Flüge bleibt weitgehend stabil und der Marktanteil stagniert bei 32 Prozent. Kleine Airlines besetzen neue Nischen auf Strecken nach Osteuropa, in den Nahen Osten und nach Nordafrika. Aktuell gibt es Low Cost Angebote in 40 europäischen Ländern. Diese und weitere aktuelle Ergebnisse zur Entwicklung der Günstigflieger enthält der nun erschienene "Low Cost Monitor 1/2013" (LCM). Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) veröffentlicht den Bericht seit 2006 jeweils im Frühling und Herbst.
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