Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Das DLR ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Wir forschen außerdem an Verkehrs- und Energiethemen.



Expedition GANOVEX 13: Forschung in unbekanntem Gebiet und Besuch einer koreanisch-chinesische Delegation - Teil 5

11. November 2018: Nach und nach trafen alle Kollegen an diesem frühen Morgen im Frühstücksraum ein. Gespannt wartete man auf die nächste Wettervorhersage, die jeden Morgen von der Mario Zucchelli-Station um 07:15 Uhr an alle umliegenden Stationen, Camps und Piloten durchgegeben wird. Nach der Durchsage trat Ernüchterung ein. Es war klar, dass auch heute wieder kein Tag im Feld möglich war. Zumindest in unserem Einsatzgebiet lag es dieses Mal nicht am Wind, sondern an tiefhängenden Nebelwolken, aus denen ab und an auch vereinzelte Schneeflocken ihren Weg auf den Boden fanden. Diese Wetterlage versperrte damit unseren Weg in die geplanten Einsatzgebiete, da sie eine sehr schlechte Sicht bewirkte. Das war gerade bei den nötigen Helikopterflügen äußerst gefährlich, da das typische Phänomen namens "Whiteout" auftreten konnte, bei dem die hellen Schnee- und Eisflächen der Küstenklippen sowohl mit dem weißen See-Eis als auch den weißen Wolken verschwimmen und dann wie eine einzige homogene weiße Wand erscheinen. Keine Konturen sind in einem solchen Fall mehr erkennbar und ein Flug käme einem extremen Russischen Roulette gleich. Gerade unsere noch fehlenden Einsatzgebiete namens Tarn Flat und Inexpressible Island befanden sich aber in einem solchen Küstenbereich und der Flug wäre zum Spießroutenlauf geworden.

Expedition GANOVEX 13: Polygone, Gletscher und jede Menge Wind - Teil 4

7. November 2018: Unser Ziel heute ist die Black Ridge, ein dunkler Felssporn, der sich einige hundert Meter hoch über dem Priestley-Gletscher erhebt. Hier hat Jean-Pierre schon vor neun Jahren während der GANOVEX 10-Expedition gearbeitet und möchte Proben nehmen. Ich bin ebenfalls an der Lokalität interessiert, ist doch jedes auch nur einigermaßen flache Geländestück hier von Frostmusterböden geprägt. Wir fliegen um 9:30 Uhr los und erreichen nach wenigen Minuten ein etwa 25 Kilometer entferntes flaches Gletschertal. Es befindet sich auf dem nordöstlichen Ausläufer der Black Ridge in einer Höhe von circa 1400 Metern. Als wir den Helikopter verlassen, bläst uns starker Wind ins Gesicht. Das kommt nicht ganz überraschend, denn diese Stelle liegt genau in der Verlängerung des Priestley-Gletschers, an der dieser einen Knick hat - die katabatischen Winde, die den Gletscher fast permanent herabwehen, treffen also direkt auf die Black Ridge. Zum Glück liegt die Stelle, die sich für unsere Untersuchungen am besten eignet, in einer kleinen Senke, die wenigstens halbwegs vom Wind geschützt ist. Zwar ist es in den letzten Tagen mit fortschreitender Jahreszeit kontinuierlich wärmer geworden, und an der Gondwana-Station in Meereshöhe hatten wir sehr "milde" minus zehn Grad, doch hier in 1400 Metern Höhe zeigt das Thermometer des Helikopters minus 19 Grad Celsius an. Wenn dazu noch starker Wind kommt, wird das Arbeiten schnell unangenehm.

Veränderte Choreografie für Gerst - zurück am 20. Dezember

Die Ursache des Sojus-Fehlstarts vom 11. Oktober ist gefunden. Ein fehlerhafter Sensor in einem der Booster der ersten Stufe war das Problem. Die neue ISS-Crew mit David Saint-Jacques, Anne McClain und Oleg Kononenko soll nun am 3. Dezember starten. Alexander Gerst und sein Team werden voraussichtlich am 20. Dezember zur Erde zurückkehren.


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DLR-Wettbewerb: Das dritte "Überflieger"-Experiment ist auf dem Weg zur ISS

Es ist nur ein kleines Frachtstück, nicht einmal halb so groß wie ein Schuhkarton, aber eine Gruppe von Frankfurter Studentinnen und Studenten verfolgt die Zustellung mit höchster Anspannung. Denn die Zieladresse lautet: Internationale Raumstation ISS. Der Inhalt des 10 mal 10 mal 15 Zentimeter großen Containers: ein Experiment, das auf der ISS durchgeführt werden soll.

CIMON gelingt Weltpremiere mit Alexander Gerst auf der ISS

Am 15. November 2018 um 11.40 Uhr MEZ hielt das Missionsteam im Bodenkontrollzentrum BIOTESC der Hochschule Luzern den Atem an. Nach zweieinhalb Jahren intensivster Vorbereitungen und unzähliger Test- und Trainingsstunden mit CIMON auf der Erde konnte man eine Stecknadel zu Boden fallen hören - höchste Konzentration und freudige Anspannung lagen in der Luft.

Lebenserhaltungssystem Eu:CROPIS: Gewächshäuser starten ins All

+++ Achtung Aktualisierung: Der Starttermin am 19. November 2018 wurde von SpaceX aufgrund weiterer Inspektionsarbeiten an der Trägerrakete verschoben. Ein neuer Starttermin steht zurzeit noch nicht fest. Wir informieren sobald uns neue Informationen vorliegen. Aktuelle Infos finden Sie auf dem SpaceX-Twitterkanal. +++ Am 19. November 2018, 19:31 Uhr MEZ startet die Eu:CROPIS-Mission des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien ins All. Eine Falcon 9 des amerikanischen Raumfahrtunternehmens SpaceX bringt mit einem Satelliten zwei biologische Lebenserhaltungssysteme mit Gewächshäusern, Biofilter, Zwergtomatensamen, einzelligen Algen und synthetischem Urin in eine erdnahe Umlaufbahn in 600 Kilometer Höhe.


14.07.2015

DLR:

50 Jahre vor #PlutoFlyby: Die ersten Bilder vom Mars Während am heutigen 14. Juli alle Aufmerksamkeit der Astronomen und Raumfahrtfans auf den nahen Vorbeiflug der NASA-Sonde New Horizons am #Pluto konzentriert ist, erinnern sich "ältere Semester" daran, dass vor genau 50 Jahren ein ganz ähnlicher Planetenvorbeiflug ebenfalls Geschichte schrieb: An diesem Tag passierte die Sonde Mariner 4 den Mars und funkte die ersten 22 Bilder unseres äußeren Nachbarplaneten zur Erde. Für die damalige Zeit eine großartige Leistung: http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10081/151_read-14198/#/gallery/19965 Bild: Die erste Nahaufnahme vom #Mars. Mariner 4 lieferte bei einem Vorbeiflug in zehntausend Kilometer Entfernung insgesamt 22 Bilder der Oberfläche Credit: NASA

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14.07.2015

DLR:

„Warum ist #Pluto kein Planet mehr?" fragt der 6-jährige Merlin und befürchtet: "Ich denke Pluto ist traurig, dass er kein Planet mehr sein darf!" Die DLR-Planetenforscher antworten dem besorgten Nachwuchs im Blog: http://www.dlr.de/blogs/desktopdefault.aspx/tabid-5921/9755_read-837 #NewHorizons

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13.07.2015

DLR:

Interessante Links zu: #NewHorizons, #Pluto, #Vorbeiflug am 14.Juli 2015 (Weitere Links gerne in den Kommentaren posten!) Wunderbar erklärt: Der Vorbeiflug der Raumsonde New Horizons an Pluto http://www.tagesschau.de/multimedia/animation/new-horizons-101.html Deutsche Experimente an Bord von New Horizons http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10081/151_read-14150/#/gallery/19923 Video: Wie der Vorbeiflug aussehen wird https://www.youtube.com/watch?v=ZyooFO8osVU Livestream der NASA (#PlutoFlyby ist um 13:50 Uhr) http://www.nasa.gov/multimedia/nasatv/index.html Webseite (englisch) der NASA zur Mission New Horizons http://www.nasa.gov/mission_pages/newhorizons/main/index.html Bild: Screenshot von tagesschau

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