Deutsches Krebsforschungszentrum

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. weiterlesen

26.08.2015

DKFZ:

Mehr Frauen in Führungspositionen - Wie kann das gelingen? Die Einführung einer Frauenquote halten viele für den einzigen Weg, um den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen. Doch kann eine Kennzahl tatsächlich Mittel zum Zweck sein? Wie wirkt sich die Quote in der Wissenschaft (Quarks & Co.) aus? Oder ist die Quote nur „Quark“? Und was macht das mit der Qualität in der Wissenschaft? Die Tagung „Quote, Quark(s) und Qualität“ am 26. und 27. November 2015 im DKFZ will genau diese Fragen klären. Weitere Informationen, Programm und Anmeldung: https://www.dkfz.de/de/akfifz/index.html

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27.07.2015

DKFZ:

Geschafft! Auszubildende des Deutschen Krebsforschungszentrums haben ihre Ausbildung erfolgreich absolviert In einer kleinen Feierstunde überreichten die Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Aus- und Weiterbildung am Mittwoch, 22.07.2015, den frischgebackenen Biologielaboranten, Tierpflegern, Fachinformatikern und Bürokauffrauen die Ausbildungszeugnisse. Herzlichen Glückwunsch an alle Absolventen sowie weiterhin alles Gute und viel Erfolg!

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07.07.2015

DKFZ:

Der neue "einblick" ist da. Diesmal geht es um Immuntherapie. Die neue Ausgabe des "einblick" stellt vor, welche Projekte Wissenschaftler und Ärzte aktuell vorantreiben, welche Erfolge sie bereits vorweisen können, aber auch welche Hürden sie überwinden müssen. Weitere Themen im Heft: -Zurück ins Leben – Das Protokoll eines Krankheitsfalls -Impfen gegen Krebs – Wie ein Impfstoff bei der Behandlung von Gebärmutterhalskrebs helfen soll -Natürliche Killerzellen – Adelheid Cerwenka erforscht die „angeborene Immunität“ -Antikörper statt Wein – der DKTK-Standort Tübingen im Portrait -Einblick for kids – Wie funktioniert eigentlich ein Mikroskop? Und wie fand der Nobelpreisträger Stefan Hell die Preisverleihung in Stockholm, bei der ihn Prinzessin Madeleine begleitete? Hier geht es direkt zum PDF: http://www.dkfz.de/de/presse/veroeffentlichungen/einblick/download/Einblick_01_2015_Immuntherapie.pdf

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Wie Zitronensaft Noroviren austrickst

Zitronensäure bindet an hochansteckende Noroviren und hindert sie möglicherweise daran, menschliche Zellen zu infizieren. Das entdeckten nun Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum. Zitronensaft könnte sich daher als sicheres, gesundheitlich unbedenkliches Desinfektionsmittel gegen die verbreiteten Erreger schwerer Magen-Darm-Infekte eignen.

Notfall-Programm sichert Blutgerinnung

Bei Infektionen kommt es häufig zu einem starken Verlust an Blutplättchen und in der Folge zu schweren gesundheitlichen Problemen wie Blutungen oder sogar zum septischen Schock. Wie der Köper es schafft, nach solchen stressbedingten Thrombozyten-Verlusten schnell die erforderliche Menge der gerinnungsfördernden Zellen wieder bereitzustellen, war bislang unbekannt.

Lungenkrebs-Früherkennung: Weniger falscher Alarm ab der zweiten Screening-Runde

Mit einer großen Studie („LUSI“, Lung Cancer Screening Intervention Trial) untersuchen Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum, wie gut die Mehrschicht-Computertomographie geeignet ist, Lungenkrebs in einem sehr frühen und damit noch behandelbaren Stadium zu erkennen. Eine aktuelle Auswertung zeigt nun, dass von der zweiten Untersuchungsrunde an über 80 Prozent weniger Teilnehmer einbestellt werden müssen, um verdächtige Befunde abzuklären – die sich meist als falscher Alarm herausstellen. Wenn Früherkennung, dann hängt ihr Erfolg also davon ab, dass sie als organisiertes Screening-Programm angeboten wird.

Wie menschliche Zellen verklumpte Proteine auflösen

Verklumpte Proteine können mit Hilfe zellulärer Reparatursysteme aufgelöst werden. Heidelberger Wissenschaftler haben diesen fundamentalen Mechanismus jetzt entschlüsselt. Wie ihre Experimente zeigen, handelt es sich um einen mehrstufigen biochemischen Vorgang, bei dem Proteinmoleküle aus den Verklumpungen herausgelöst werden. An den Arbeiten haben Forscher des Zentrums für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums und des Heidelberger Instituts für Theoretische Studien sowie weitere Wissenschaftler aus Deutschland, den USA und der Schweiz mitgewirkt. Ihre Forschungsergebnisse haben sie gerade in „Nature“ veröffentlicht.

DKTK: Erbgut von Lungenkrebs erfolgreich entschlüsselt

In einer gemeinschaftlichen Arbeit haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität zu Köln, des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) und des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) bis dato unbekannte Veränderungen in einer Untergruppe von Tumoren der Lunge, dem kleinzelligen Lungenkrebs, entdeckt. Im Rahmen der weltweit ersten Studie ihrer Art wurde das komplette Erbgut von 110 kleinzelligen Lungentumoren entschlüsselt und neue Kandidaten als therapeutische Ziele identifiziert. Die Ergebnisse wurden nun in dem britischen Wissenschaftsmagazin „Nature“ publiziert. Die Deutsche Krebshilfe förderte die Forschung seit 2012 mit mehr als zwei Millionen Euro.



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