Deutsches Krebsforschungszentrum

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. weiterlesen

27.07.2015

DKFZ:

Geschafft! Auszubildende des Deutschen Krebsforschungszentrums haben ihre Ausbildung erfolgreich absolviert In einer kleinen Feierstunde überreichten die Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Aus- und Weiterbildung am Mittwoch, 22.07.2015, den frischgebackenen Biologielaboranten, Tierpflegern, Fachinformatikern und Bürokauffrauen die Ausbildungszeugnisse. Herzlichen Glückwunsch an alle Absolventen sowie weiterhin alles Gute und viel Erfolg!

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07.07.2015

DKFZ:

Der neue "einblick" ist da. Diesmal geht es um Immuntherapie. Die neue Ausgabe des "einblick" stellt vor, welche Projekte Wissenschaftler und Ärzte aktuell vorantreiben, welche Erfolge sie bereits vorweisen können, aber auch welche Hürden sie überwinden müssen. Weitere Themen im Heft: -Zurück ins Leben – Das Protokoll eines Krankheitsfalls -Impfen gegen Krebs – Wie ein Impfstoff bei der Behandlung von Gebärmutterhalskrebs helfen soll -Natürliche Killerzellen – Adelheid Cerwenka erforscht die „angeborene Immunität“ -Antikörper statt Wein – der DKTK-Standort Tübingen im Portrait -Einblick for kids – Wie funktioniert eigentlich ein Mikroskop? Und wie fand der Nobelpreisträger Stefan Hell die Preisverleihung in Stockholm, bei der ihn Prinzessin Madeleine begleitete? Hier geht es direkt zum PDF: http://www.dkfz.de/de/presse/veroeffentlichungen/einblick/download/Einblick_01_2015_Immuntherapie.pdf

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B-Zellen mit Lizenz fördern Immuntoleranz

Um die Organe vor Angriffen des Immunsystems zu schützen, hat der Körper komplexe Schutzmechanismen entwickelt. So werden T-Zellen, die gegen körpereigene Proteine gerichtet sind, im Thymus aussortiert. Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität München und vom Deutschen Krebsforschungszentrum entdeckten nun, dass auch in den Thymus einwandernde B-Zellen zur Immuntoleranz beitragen. Nach dem Eintritt in den Thymus ändern sie ihre molekulare Ausstattung und erlangen dabei die „Lizenz“, Toleranz zu vermitteln.

Ein Wecker für schlafende Hirnstammzellen

Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum erstellten ein molekulares Profil der neuronalen Stammzellen aus dem Gehirn von Mäusen. Dabei fanden sie heraus, dass der Botenstoff Interferon gamma bestimmte neuronale Stammzellen aus dem Schlaf weckt und ihre Aktivierung einleitet. Der Botenstoff, der bei Sauerstoffmangel und dadurch ausgelöste Schäden ausgeschüttet wird, lässt sich möglicherweise einsetzen, um Hirnstammzellen nach Verletzungen oder bei degenerativen Erkrankungen gezielt zu aktivieren.

Das schnellste Nanoskop der Welt

Forscher um Stefan Hell am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben die Aufnahmegeschwindigkeit der hochauflösenden optischen STED-Nanoskopie extrem gesteigert. Ihre nun in „Nature Methods“ publizierten Ergebnisse zeigen erstmals, dass Aufnahmen mit bis zu 1000 Bildern pro Sekunde möglich sind. Damit sind hochauflösende Videos mit Zeitschritten von Millisekunden möglich, zum Beispiel von Transportvorgängen in lebenden Nervenzellen oder von Viren, die vor dem Eintritt in die Zelle zunächst deren Oberfläche erkunden, wie die Forscher in ersten Anwendungsbeispielen zeigen.

Fettsäure steigert Leistungsfähigkeit der Zell-Kraftwerke – fundamentaler biologischer Signalweg entdeckt

Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum entdeckten einen völlig neuartigen Signalweg, der die Funktion der Mitochondrien, der Kraftwerke der Zelle, steuert. Die Schlüsselrolle dabei spielt überraschenderweise eine Fettsäure. Bei Fliegen, die aufgrund eines Mitochondrien-Defekts an Parkinson-artigen Symptomen leiden, verbessert die Fettsäure als Futterzusatz die Krankheitssymptome. Die Wissenschaftler veröffentlichten ihre Ergebnisse jetzt in der Zeitschrift Nature.

Ein selektiver Wirkstoff hält Blutgefäße in Schach

Durch unkontrolliert wachsende Blutgefäße im Auge, welche die Netzhaut schädigen, können die Betroffenen erblinden. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben nun ein Molekül gefunden, das diesen Prozess möglicherweise stoppt: Das Protein Semaphorin 3C (Sema3C) hemmt im Tiermodell effektiv das krankhafte Wachstum von Blutgefäßen im Auge. Sema3C wird vom Körper selbst produziert. Seine eigentliche Aufgabe besteht darin, das Wachstum von Nervenzellen zu kontrollieren.



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