Deutsches Krebsforschungszentrum

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. weiterlesen

16.01.2015

DKFZ: Ausbildung grenzenlos: Auslandspraktika für DKFZ-Azubis

Was für Studierende beinahe zum Pflichtprogramm gehört, ist für junge Menschen, die einen Beruf erlernen, noch eher ungewöhnlich: der Auslandsaufenthalt als Bestandteil der Ausbildung. Im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben Auszubildende, die Berufe wie Biologielaborant, Fachinformatiker oder Bürokauffrau erlernen, seit 2009 die Möglichkeit, einige Wochen Erfahrungen im europäischen Ausland zu sammeln. Von dieser Chance machen mittlerweile jährlich rund zehn der derzeit insgesamt 120 Auszubildenden Gebrauch. Im letzten Jahr schickte das DKFZ neun junge Menschen auf die Reise nach England, Malta, Schottland, Schweden und Spanien. Bis zu zwölf Wochen arbeiteten sie in den gastgebenden Forschungseinrichtungen und Betrieben und verbesserten damit nicht nur ihre Sprachkenntnisse, sondern lernten auch andere Arbeitssituationen und Kulturen kennen. Ihre Erfahrungen präsentieren sie im Rahmen einer Posterausstellung am Montag, den 19. Januar ab 14.00 im Kommunikationszentrum des Deutschen Krebsforschungszentrums. Die drei besten Poster werden prämiert. Bei dieser Gelegenheit überreicht DKFZ-Projektleiterin Marina Diwo zudem die Euro-Pässe für ein erfolgreich absolviertes „Erasmus+“- Programm.

15.01.2015

DKFZ: Oxidativer Stress: Alternative Zuckerverwertung sichert das Überleben der Zelle

Oxidativer Stress in der Zelle blockiert den normalen Zuckerstoffwechsel. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und im Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) haben nun herausgefunden: Die lange bekannte Unterbrechung des normalen Zuckerstoffwechsels unter Stressbedingungen ist keine unkontrollierte Störung, sondern ganz im Gegenteil, wichtig für das Überleben der Zellen. Dafür sorgt ein hochspezifischer Mechanismus, der sich in der Evolution früh herausbildete und sogar schon bei Bakterien nachweisbar ist. Krebszellen profitieren möglicherweise besonders davon.

14.01.2015

DKFZ:

Berufsorientierungspraktikum am Deutschen Krebsforschungszentrum - Es sind noch Plätze frei! Du bist Realschüler/-in und möchtest in die spannende Berufswelt des Biologielaboranten hineinschnuppern? Dann hast Du vom 09.02.2015 bis zum 13.02.2015 die einmalige Chance, ein Berufsorientierungspraktikum am DKFZ zu absolvieren. Es sind noch 5 Plätze frei! Weitere Informationen findest Du hier: http://www.dkfz.de/de/bildungsmanagement/ausbildung/praktikum.html Wir freuen uns auf Dich!

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13.01.2015

DKFZ: Nationale Kohorte (NAKO) – Forschung zum Mitmachen

"Für die Gesundheit nehme ich mir gerne Zeit“, erklärte Dr. Ulrike Freundlieb, Mannheims Bürgermeisterin für Bildung, Jugend und Gesundheit, als sie sich im Mannheimer Studienzentrum der Nationalen Kohorte (NAKO) untersuchen ließ. Über einen Zeitraum von 30 Jahren sollen in Mannheim 10.000, bundesweit rund 200.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 20 und 69 Jahren in insgesamt 18 Studienzentren medizinisch untersucht und zu ihren Lebensgewohnheiten und zum sozialen Umfeld befragt werden. Ziel ist es, Ursachen und Risikofaktoren für die wichtigsten Volkskrankheiten genauer zu erforschen.

12.01.2015

DKFZ: Kaum Nachschub aus dem Knochenmark: Makrophagen im Gewebe erneuern sich (meist) selbst

Die meisten Zellen des Blutes stammen von Stammzellen im Knochenmark ab. Makrophagen, Fresszellen des Immunsystems, bilden eine Ausnahme. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg haben gemeinsam mit Kollegen vom englischen Kings College herausgefunden, dass die Ursprünge der meisten Makrophagen im Dottersack liegen, einem embryonalen Gewebe, von dem aus Vorläuferzellen der Makrophagen die verschiedenen Gewebe besiedeln. Dort erneuern sie sich selbst. Erst bei Entzündungen und anderen krankhaften Prozessen werden Makrophagen aus dem Knochenmark ergänzt. Die Ergebnisse werfen ein neues Licht auf diese Immunzellen, die zwar schon vor 150 Jahren entdeckt wurden, deren Herkunft und Entwicklung jedoch immer noch wenig verstanden war. Die Wissenschaftler haben ihre Arbeit gerade in der Zeitschrift „Nature“ veröffentlicht.


Ausbildung grenzenlos: Auslandspraktika für DKFZ-Azubis

Was für Studierende beinahe zum Pflichtprogramm gehört, ist für junge Menschen, die einen Beruf erlernen, noch eher ungewöhnlich: der Auslandsaufenthalt als Bestandteil der Ausbildung. Im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben Auszubildende, die Berufe wie Biologielaborant, Fachinformatiker oder Bürokauffrau erlernen, seit 2009 die Möglichkeit, einige Wochen Erfahrungen im europäischen Ausland zu sammeln. Von dieser Chance machen mittlerweile jährlich rund zehn der derzeit insgesamt 120 Auszubildenden Gebrauch. Im letzten Jahr schickte das DKFZ neun junge Menschen auf die Reise nach England, Malta, Schottland, Schweden und Spanien. Bis zu zwölf Wochen arbeiteten sie in den gastgebenden Forschungseinrichtungen und Betrieben und verbesserten damit nicht nur ihre Sprachkenntnisse, sondern lernten auch andere Arbeitssituationen und Kulturen kennen. Ihre Erfahrungen präsentieren sie im Rahmen einer Posterausstellung am Montag, den 19. Januar ab 14.00 im Kommunikationszentrum des Deutschen Krebsforschungszentrums. Die drei besten Poster werden prämiert. Bei dieser Gelegenheit überreicht DKFZ-Projektleiterin Marina Diwo zudem die Euro-Pässe für ein erfolgreich absolviertes „Erasmus+“- Programm.

Oxidativer Stress: Alternative Zuckerverwertung sichert das Überleben der Zelle

Oxidativer Stress in der Zelle blockiert den normalen Zuckerstoffwechsel. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und im Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) haben nun herausgefunden: Die lange bekannte Unterbrechung des normalen Zuckerstoffwechsels unter Stressbedingungen ist keine unkontrollierte Störung, sondern ganz im Gegenteil, wichtig für das Überleben der Zellen. Dafür sorgt ein hochspezifischer Mechanismus, der sich in der Evolution früh herausbildete und sogar schon bei Bakterien nachweisbar ist. Krebszellen profitieren möglicherweise besonders davon.

Nationale Kohorte (NAKO) – Forschung zum Mitmachen

„Für die Gesundheit nehme ich mir gerne Zeit“, erklärte Dr. Ulrike Freundlieb, Mannheims Bürgermeisterin für Bildung, Jugend und Gesundheit, als sie sich im Mannheimer Studienzentrum der Nationalen Kohorte (NAKO) untersuchen ließ. Über einen Zeitraum von 30 Jahren sollen in Mannheim 10.000, bundesweit rund 200.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 20 und 69 Jahren in insgesamt 18 Studienzentren medizinisch untersucht und zu ihren Lebensgewohnheiten und zum sozialen Umfeld befragt werden. Ziel ist es, Ursachen und Risikofaktoren für die wichtigsten Volkskrankheiten genauer zu erforschen.

Kaum Nachschub aus dem Knochenmark: Makrophagen im Gewebe erneuern sich (meist) selbst

Die meisten Zellen des Blutes stammen von Stammzellen im Knochenmark ab. Makrophagen, Fresszellen des Immunsystems, bilden eine Ausnahme. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg haben gemeinsam mit Kollegen vom englischen Kings College herausgefunden, dass die Ursprünge der meisten Makrophagen im Dottersack liegen, einem embryonalen Gewebe, von dem aus Vorläuferzellen der Makrophagen die verschiedenen Gewebe besiedeln. Dort erneuern sie sich selbst. Erst bei Entzündungen und anderen krankhaften Prozessen werden Makrophagen aus dem Knochenmark ergänzt. Die Ergebnisse werfen ein neues Licht auf diese Immunzellen, die zwar schon vor 150 Jahren entdeckt wurden, deren Herkunft und Entwicklung jedoch immer noch wenig verstanden war. Die Wissenschaftler haben ihre Arbeit gerade in der Zeitschrift „Nature“ veröffentlicht.

Wandzellen der Blutgefäße steuern Metastasierung

Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg suchten nach neuen Wegen, um bei Krebserkrankungen die Entstehung von Metastasen zu verhindern. Dazu kombinierten sie einen Antikörper gegen ein zentrales Steuerprotein der Blutgefäßzellen mit einer niedrigdosierten Chemotherapie. So behandelte Mäuse entwickelten weniger Metastasen und überlebten länger. Die Kombinationstherapie wirkt gleich mehrfach gegen eine Ansiedlung von Tochtergeschwülsten: Sie verhindert, dass Blutgefäße die neu entstehenden Metastasen versorgen. Gleichzeitig reduziert sie die Anzahl bestimmter Immunzellen, die die Ansiedlung von Krebszellen fördern.



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