Deutsches Krebsforschungszentrum

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. weiterlesen

03.03.2015

DKFZ: Erbgutanalyse von Krebszellen: Größte Sequenziereinheit Deutschlands entsteht in Heidelberg

Um Krebserkrankungen besser verstehen und zukünftig gezielter behandeln zu können, sind umfassende Untersuchungen des Erbguts von Krebszellen unerlässlich. Am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) wird dafür mit Unterstützung durch das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) ein Gerätepark aus zehn Sequenziergeräten der neuesten HiSeq X-Ten-Generation aufgebaut. Die Geräte der Firma Illumina erlauben es, in kürzester Zeit alle genetischen Veränderungen, die zu Krebs führen können, zu identifizieren. Deutschlandweit handelt es sich bei dieser Anlage um das erste Beispiel einer im Kontext des DKTK und des DKFZ betriebenen Forschungsplattform.

25.02.2015

DKFZ: Europäischer Wissenschaftsrat fördert erneut zwei DKFZ-Forscher

Mit seinen „ERC-Consolidator Grants“ unterstützt der Europäische Forschungsrat (ERC) exzellente junge Wissenschaftler beim Ausbau ihrer unabhängigen Karriere. Zwei Nachwuchsgruppenleitern aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum wurde die renommierte Förderung nun zuerkannt: Markus Feuerer erforscht, wie spezielle T-Zellen die Immunreaktion gegen Tumoren verhindern. Um bessere Behandlungsmethoden zu finden, untersucht Haikun Liu, warum sich Hirntumoren aus verschiedenartigen Zellen zusammensetzen.

24.02.2015

DKFZ: Hochrangiger Forschungspreis an DKFZ-Wissenschaftlerin

Dr. Viola Nordström vom Deutschen Krebsforschungszentrum erhält den mit 40.000 Euro dotierten Erwin Niehaus-Preis. Die "Alzheimer Forschung Initiative" zeichnet Nordström für ihre Grundlagenforschung zur Ursache der Alzheimer-Krankheit aus. Viola Nordströms Arbeit könne den Weg in Richtung Vorbeugung und Therapie von Alzheimer weisen.

23.02.2015

DKFZ: Sternzellen der Leber steuern Regeneration und Fibrose

Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg suchen nach neuen Ansätzen, um Leberfibrose gezielt zu verhindern. Mit einem Oberflächenmolekül auf den sogenannten Sternzellen der Leber haben sie einen möglichen Angriffspunkt identifiziert, um in diesen Prozess einzugreifen. Schalteten die Forscher den Rezeptor aus, so reduzierte sich nicht nur das Ausmaß der Leberfibrose, sondern es verbesserte sich auch die Regeneration der Leberzellen.

18.02.2015

DKFZ: Ungestörter Schlaf hält Stammzellen jung

Blutverlust, Infektionen, Entzündungen: Es sind alltägliche Gesundheitsprobleme, die die Blutstammzellen im Knochenmark immer wieder aus ihrem Schlafzustand reißen und zur Teilung anregen. Dabei sammeln sich regelmäßig Erbgutdefekte an, die schließlich zum Versagen der Stammzellen führen können, wie Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Stammzellinstitut HI-STEM nun in der Zeitschrift Nature veröffentlichen. Die Forscher zeigten an normalen Mäusen, wie es zu dieser typischen Alterserscheinung kommt. Bei Mäusen mit einem defekten Erbgut-Reparatursystem führte die wiederholte Aktivierung der Blutstammzellen sogar zum völligen Versagen des Knochenmarks und damit zu Symptomen des vorzeitigen Alterns. Die Erbgutschädigungen stehen auch im Verdacht, Stammzellen zu Krebs entarten zu lassen.


Erbgutanalyse von Krebszellen: Größte Sequenziereinheit Deutschlands entsteht in Heidelberg

Um Krebserkrankungen besser verstehen und zukünftig gezielter behandeln zu können, sind umfassende Untersuchungen des Erbguts von Krebszellen unerlässlich. Am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) wird dafür mit Unterstützung durch das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) ein Gerätepark aus zehn Sequenziergeräten der neuesten HiSeq X-Ten-Generation aufgebaut. Die Geräte der Firma Illumina erlauben es, in kürzester Zeit alle genetischen Veränderungen, die zu Krebs führen können, zu identifizieren. Deutschlandweit handelt es sich bei dieser Anlage um das erste Beispiel einer im Kontext des DKTK und des DKFZ betriebenen Forschungsplattform.

Europäischer Wissenschaftsrat fördert erneut zwei DKFZ-Forscher

Mit seinen „ERC-Consolidator Grants“ unterstützt der Europäische Forschungsrat (ERC) exzellente junge Wissenschaftler beim Ausbau ihrer unabhängigen Karriere. Zwei Nachwuchsgruppenleitern aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum wurde die renommierte Förderung nun zuerkannt: Markus Feuerer erforscht, wie spezielle T-Zellen die Immunreaktion gegen Tumoren verhindern. Um bessere Behandlungsmethoden zu finden, untersucht Haikun Liu, warum sich Hirntumoren aus verschiedenartigen Zellen zusammensetzen.

Hochrangiger Forschungspreis an DKFZ-Wissenschaftlerin

Dr. Viola Nordström vom Deutschen Krebsforschungszentrum erhält den mit 40.000 Euro dotierten Erwin Niehaus-Preis. Die "Alzheimer Forschung Initiative" zeichnet Nordström für ihre Grundlagenforschung zur Ursache der Alzheimer-Krankheit aus. Viola Nordströms Arbeit könne den Weg in Richtung Vorbeugung und Therapie von Alzheimer weisen.

Sternzellen der Leber steuern Regeneration und Fibrose

Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg suchen nach neuen Ansätzen, um Leberfibrose gezielt zu verhindern. Mit einem Oberflächenmolekül auf den sogenannten Sternzellen der Leber haben sie einen möglichen Angriffspunkt identifiziert, um in diesen Prozess einzugreifen. Schalteten die Forscher den Rezeptor aus, so reduzierte sich nicht nur das Ausmaß der Leberfibrose, sondern es verbesserte sich auch die Regeneration der Leberzellen.

Kann eine Krebsimpfung wirken? Neuer Test gibt Antwort

Viele Tumorimpfungen, die derzeit entwickelt werden, sollen das Immunsystem gegen veränderte Proteine der Krebszellen lenken. Jedoch können solche Impfungen nur dann wirken, wenn die Tumorzellen das krebstypisch veränderte Protein passend zurechtgeschnitten dem Immunsystem präsentieren. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Heidelberg beschreiben nun einen Test, mit dem sie diese Grundvoraussetzung für die Wirksamkeit einer Tumorimpfung vorab überprüfen können.



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