Deutsches Krebsforschungszentrum

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. weiterlesen

27.11.2014

DKFZ: Das Krebs-Erbgut im Kreuzverhör: Meyenburg-Preis 2014 geht an Peter Campbell

Der mit 50.000 Euro dotierte Meyenburg-Preis 2014 geht an den Arzt und Forscher Peter Campbell vom Sanger Institute in Cambridge, England. Er erhält die Auszeichnung für seine herausragende Leistung bei der Analyse von Erbgutveränderungen von Tumoren. Campbell ist Ko-Autor zahlreicher wegweisender Veröffentlichungen, die erstmals aufzeigten, welche klinisch relevanten Informationen das Krebsgenom enthält. Unter anderem konnte er zeigen, welche dramatischen Spuren der Tabakrauch im Erbgut von Lungenkrebszellen hinterlässt.

27.11.2014

DKFZ: Größte weltweite Studie zu Überlebensraten bei Krebs zeigt extreme Unterschiede - Deutschland im...

In der CONCORD-2 Studie berichten rund 500 internationale Wissenschaftler die 5-Jahres-Überlebensraten für rund 25,7 Millionen erwachsene Krebspatienten, die an einer der 10 häufigsten Krebsarten (Magen, Dickdarm, Enddarm, Leber, Lunge, Brust, Gebärmutterhals, Eierstock, Prostata, Leukämie) erkrankt sind, sowie von rund 75.000 krebskranken Kindern, die in den Jahren zwischen 1995 und 2009 die Diagnose Akute Lymphoblastische Leukämie erhalten haben. Die Wissenschaftler bezogen ihre Daten aus 279 Krebsregistern in 67 Ländern. Sie verwendeten für ihre Analyse die sogenannte Periodenanalyse, die Hermann Brenner vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg entwickelt hat. Diese liefert aktuellere Daten zu Langzeit-Überlebensraten als die herkömmlichen Methoden. Die Studie wurde gestern in der Zeitschrift „Lancet“ veröffentlicht.

26.11.2014

DKFZ:

Vielen Dank für 5.000 Likes! Das DKFZ hat dieses Jahr nicht nur 50-jähriges Jubiläum gefeiert, passend dazu durften wir noch vor Jahresende den 5.000. Fan unserer Facebook-Seite begrüßen. Das freut uns sehr. Wir möchten uns ganz herzlich bei Ihnen/Euch für 5.000 Likes und das Interesse an unserem Zentrum bedanken. Auf die nächsten 5.000!

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20.11.2014

DKFZ: e:Med - Systemmediziner treffen sich in Heidelberg

Individuelle genetische Unterschiede, Umwelt, Ernährung und Lebensstil entscheiden darüber, ob jemand gesund oder krank ist. Wie greifen die verschiedenen Systeme ineinander und wie lassen sie sich beeinflussen? Mediziner wollen in Zukunft solche komplexen Zusammenhänge besser verstehen, indem sie große Mengen gesundheitsbezogener Daten durch ein Wechselspiel von Laborexperimenten und Computermodellen analysieren. Diese als „Systemmedizin“ bezeichnete Herangehensweise soll dazu beitragen, innovative Therapie- und Präventionsverfahren zu entwickeln. Das Bundesforschungsministerium fördert die Etablierung eines Netzwerkes der Systemmedizin mit dem neuen Forschungskonzept e:Med. Die beteiligten Forscher stellen nun im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg erstmals ihre Projekte vor.

14.11.2014

DKFZ: Doppelsignal aktiviert Killerzellen

Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum fanden heraus, dass natürliche Killerzellen mindestens zwei Signale brauchen, um Zytomegalieviren bekämpfen zu können. Das Ergebnis könnte dazu beitragen, diese Viren gezielter zu behandeln, die besonders für Leukämiepatienten nach Knochenmarkstransplantationen bedrohlich sind.


Das Krebs-Erbgut im Kreuzverhör: Meyenburg-Preis 2014 geht an Peter Campbell

Der mit 50.000 Euro dotierte Meyenburg-Preis 2014 geht an den Arzt und Forscher Peter Campbell vom Sanger Institute in Cambridge, England. Er erhält die Auszeichnung für seine herausragende Leistung bei der Analyse von Erbgutveränderungen von Tumoren. Campbell ist Ko-Autor zahlreicher wegweisender Veröffentlichungen, die erstmals aufzeigten, welche klinisch relevanten Informationen das Krebsgenom enthält. Unter anderem konnte er zeigen, welche dramatischen Spuren der Tabakrauch im Erbgut von Lungenkrebszellen hinterlässt. Der Meyenburg-Preis wird am Donnerstag, 27. November 2014, im Rahmen eines Symposiums im Deutschen Krebsforschungszentrum verliehen.

Größte weltweite Studie zu Überlebensraten bei Krebs zeigt extreme Unterschiede - Deutschland im internationalen Vergleich weit vorne

In der CONCORD-2 Studie berichten rund 500 internationale Wissenschaftler die 5-Jahres-Überlebensraten für rund 25,7 Millionen erwachsene Krebspatienten, die an einer der 10 häufigsten Krebsarten (Magen, Dickdarm, Enddarm, Leber, Lunge, Brust, Gebärmutterhals, Eierstock, Prostata, Leukämie) erkrankt sind, sowie von rund 75.000 krebskranken Kindern, die in den Jahren zwischen 1995 und 2009 die Diagnose Akute Lymphoblastische Leukämie erhalten haben. Die Wissenschaftler bezogen ihre Daten aus 279 Krebsregistern in 67 Ländern. Sie verwendeten für ihre Analyse die sogenannte Periodenanalyse, die Hermann Brenner vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg entwickelt hat. Diese liefert aktuellere Daten zu Langzeit-Überlebensraten als die herkömmlichen Methoden. Die Studie wurde gestern in der Zeitschrift „Lancet“ veröffentlicht.

e:Med - Systemmediziner treffen sich in Heidelberg

Individuelle genetische Unterschiede, Umwelt, Ernährung und Lebensstil entscheiden darüber, ob jemand gesund oder krank ist. Wie greifen die verschiedenen Systeme ineinander und wie lassen sie sich beeinflussen? Mediziner wollen in Zukunft solche komplexen Zusammenhänge besser verstehen, indem sie große Mengen gesundheitsbezogener Daten durch ein Wechselspiel von Laborexperimenten und Computermodellen analysieren. Diese als „Systemmedizin“ bezeichnete Herangehensweise soll dazu beitragen, innovative Therapie- und Präventionsverfahren zu entwickeln. Das Bundesforschungsministerium fördert die Etablierung eines Netzwerkes der Systemmedizin mit dem neuen Forschungskonzept e:Med. Die beteiligten Forscher stellen nun im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg erstmals ihre Projekte vor.

Doppelsignal aktiviert Killerzellen

Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum fanden heraus, dass natürliche Killerzellen mindestens zwei Signale brauchen, um Zytomegalieviren bekämpfen zu können. Das Ergebnis könnte dazu beitragen, diese Viren gezielter zu behandeln, die besonders für Leukämiepatienten nach Knochenmarkstransplantationen bedrohlich sind.

Gut informiert bei Lungenkrebs: Krebsinformationsdienst mit neuer Sprechstunde an der Thoraxklinik

Krebspatienten und ihre Angehörigen haben viele Fragen: zum Verlauf der Erkrankung und der Therapie oder zu ihrer Situation mit der schweren Erkrankung. Der Thoraxklinik ist es wichtig, umfassend und individuell zu beraten, auf Basis des besten, aktuell verfügbaren Wissens. Dieses Angebot wird nun im Rahmen einer Kooperation durch eine persönliche Sprechstunde des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums an der Thoraxklinik unterstützt.



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