Deutsches Krebsforschungszentrum

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

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Die neue Ausgabe des einblick ist da! Diesmal mit dem Thema "Krebsprävention". Hier geht es direkt zum Download als PDF: http://www.dkfz.de/de/presse/veroeffentlichungen/einblick/download/2016/einblick_2_2016_WEB.pdf Kennen Sie schon einblick digital? Mit der einblick-App steht die Zeitschrift des DKFZ den Leserinnen und Lesern auch jederzeit auf ihrem iPad oder Android-Tablet zur Verfügung. Die digitale Ausgabe des einblick enthält zusätzliche Bildergalerien, Hintergrundinformationen und Videos. Nähere Informationen zur kostenlosen App gibt es unter: www.dkfz.de/einblick

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Rose der Hoffnung erblüht auf der Ladenburger „Gartenlust“ Vom 23. bis 25. Juni kann man die „Rose der Hoffnung“ wieder erwerben und das „Hopp-Kindertumorzentrum am NCT Heidelberg“ (KiTZ) dabei mit einer Spende unterstützen. Ab Freitag bietet das KiTZ die Rose der Hoffnung auf der „Ladenburger Gartenlust“ an. Die Ausstellung rund um das Thema Gartengestaltung der Baumschule Huben ist inzwischen im ganzen Rhein-Neckar-Raum bekannt. Erstmals setzt sich die Gartenlust für den Neubau des Heidelberger Kindertumorzentrums ein: Sie stellt dem KiTZ einen Blumenstand zur Verfügung, an dem Besucher durch den Erwerb einer „Rose der Hoffnung“ das Kindertumorzentrum unterstützen und somit krebskranken Kindern neue Chancen geben können.

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Jetzt um ein Postdoctoral Fellowship am Deutschen Krebsforschungszentrum bewerben! Wir bieten exzellente Möglichkeiten in der Grundlagen- und translationalen Krebsforschung. Bewerbungsschluss ist der 15. September. Mehr Informationen: www.dkfz.de/postdoc

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Kennen Sie schon die einblick-App? Lesen Sie den „einblick“ kostenlos auf Ihrem Tablet. Das Wissenschaftsmagazin des Deutschen Krebsforschungszentrums berichtet über aktuelle Projekte aus der Krebsforschung und neue Ansätze für eine erfolgreiche Behandlung. Link zum iTunes Store: https://itunes.apple.com/de/app/einblick-dkfz/id1105810593?mt=8 Link zum Google Play Store: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.pressmatrix.einblick&hl=de

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Summer School in Translational Cancer Research October 16th - 20th, 2017 Albufeira, Portugal More information and registration: https://dktk.dkfz.de/en/training/dktk-summer-school/introdution


Schlüsselmolekül des Alterns entdeckt

Jede Zelle und jeder Organismus altert früher oder später. Doch warum eigentlich? Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg haben jetzt erstmals ein Protein entdeckt, das eine zentrale Schaltstelle im Alterungsprozess darstellt. Es kontrolliert die Lebensspanne eines Individuums – von der Fliege bis hin zum Menschen. Das eröffnet neue Möglichkeiten, um Therapien gegen altersbedingte Krankheiten zu entwickeln.

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14 neue Brustkrebs-Risikogene entdeckt

Manche Familien sind häufiger von Brustkrebs betroffen als andere. Zahlreiche genetische Marker, die mit diesem familiären Brustkrebsrisiko assoziiert sind, liegen außerhalb der proteinkodierenden Bereiche des Genoms und wirken wahrscheinlich regulierend auf die Aktivität benachbarter Gene. In einem großen internationalen Verbund, an dem auch zahlreiche DKFZ-Forscher beteiligt waren, haben Wissenschaftler nun genomweite Assoziationsstudien mit einer Abschätzung der Genaktivität kombiniert. So konnten sie 48 Gene identifizieren, deren Aktivität mit Brustkrebs-Risiko assoziiert ist. Darunter sind 14 Gene, die bislang noch nicht mit Brustkrebs in Verbindung gebracht worden waren. Die Funktionsuntersuchung dieser Gene kann weiteren Aufschluss geben über die Tumorbiologie von Brustkrebs und so möglicherweise Zielstrukturen für neue Therapien identifizieren.

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Hautkrebsrisiko UV-Strahlung: Schützt Eure Kinder!

Ultraviolette Strahlung (UV) ist krebserregend und stellt den Hauptrisikofaktor für Hautkrebs dar. Nach Prüfung umfassender und eindeutiger Studienergebnisse hält die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) dies bereits seit 2009 für erwiesen. Dennoch ist die Zahl der Neuerkrankungen an Hautkrebs in Deutschland in den letzten Jahren weiter gestiegen. Kinder und Jugendliche sind besonders gefährdet. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums gibt Tipps, wie Eltern ihre Kinder vor den gefährlichen UV-Strahlen schützen können.

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Herausforderung für Apotheken: Der onkologische Patient

Der Anstieg der jährlichen Neuerkrankungen an Krebs und der vermehrte Einsatz von Oralia in der ambulanten Tumortherapie stellen Apothekerinnen und Apotheker zunehmend vor kommunikative, aber auch fachliche Herausforderungen. Zur Unterstützung der kompetenten Beratung in der Apotheke bietet der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums Informationsmaterialien zu häufig gefragten Themen an. Sie können an Kunden weitergegeben werden oder dienen als Hilfestellung in der Gesprächssituation. Darüber hinaus hat die Deutsche Gesellschaft für onkologische Pharmazie für Apotheker eine spezielle Fortbildung konzipiert, um die bestmögliche pharmazeutische Versorgung von Tumorpatienten sicherzustellen.

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"Das wurde auch höchste Zeit" - HPV-Impfung für Jungen empfohlen

Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts hat soeben beschlossen, die Impfung gegen krebserregende humane Papillomviren (HPV) nun auch für Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren zu empfehlen. Diese Empfehlung ist die Grundlage für eine Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen. Der Medizin-Nobelpreisträger Harald zur Hausen, Wegbereiter der HPV-Impfung, fordert bereits seit Jahren, auch die Jungen zu impfen.

Copyright: Jutta Jung/DKFZ

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